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Neue Hoffnung für den HSV

Hoffenheim zerlegt schwache Leipziger mit 5:2

BERLIN Während sich der FC Bayern locker auf das Halbfinale in der Champions League vorbereitet, schöpft der Hamburger SV neue Hoffnung. Im Kampf um die Europacup-Plätze fallen zwischen Hoffenheim und Leipzig gleich sechs Tore.

Hoffenheim zerlegt schwache Leipziger mit 5:2

Für die größte Spannung des Tages sorgten der Hamburger SV und SC Freiburg im Kellerduell, das die Hanseaten knapp für sich entschieden. Das einzige Tor des Spiels erzielte Lewis Holtby (54.), der zuvor gleich drei Gegenspieler im Sechzehner umkurvte. Der HSV hat nun 25 Punkte auf dem Konto und nur noch fünf Punkte Rückstand auf Freiburg, die derzeit auf dem Relegationsplatz liegen.

Forsberg sieht die Rote Karte

Im Europacup-Duell zwischen Leipzig und Hoffenheim sorgten die Gäste schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Zunächst traf Mark Uth (14.). Danach erhöhten Serge Gnabry (35.), Pavel Kaderabek (45.), erneut Uth (59.) und Lukas Rupp (64.) für Hoffenheim. Die Treffer von Naby Keita (58.) und Dayot Upamecano (88.) dienten nur der Ergebniskosmetik. Die Leipziger spielten seit der 47. Minute in Unterzahl, weil Emil Forsberg nach einem Schlag in Richtung Gegenspieler Florian Grillitsch die Rote Karte sah. Die Hoffenheimer blieben so im achten Spiel in Serie ungeschlagen.

Der FC Bayern sparte vor dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid in Hannover Kräfte und trat mit einer B-Elf auf. Dadurch kam der 18 Jahre alte Lars Lukas Mai zu seinem Bundesliga-Debüt. Auf Erfolgskurs ging das Team von Jupp Heynckes allerdings erst in der zweiten Hälfte durch ein Tor des eingewechselten Nationalspielers Thomas Müller (57.). Der ebenfalls eingewechselte Robert Lewandowski (73.) und Sebastian Rudy (89.) trafen zum Endstand.

Videobeweis einmal mehr im Zentrum

In Frankfurt stand der Videobeweis einmal mehr im Zentrum. In der 57. Minute hatte Makoto Hasebe Herthas Davie Selke im Strafraum mit einer leichten Berührung zu Fall gebracht. Schiedsrichter Sascha Stegemann entschied auf Elfmeter und sah sich nach einem Blick auf die Videoaufnahmen bestätigt. Der gefoulte Selke traf mit einem coolen Schuss in die Mitte (58.). Auch beim 2:0 durch Mathew Leckie (77.) ließ Stegemann seine Entscheidung vom Videoassistenten bestätigen. Das 3:0 machte Alexander Esswein in der Nachspielzeit.

Das erste Tor des Nachmittags war in Stuttgart gefallen. Nach Flanke von Insua traf Christian Gentner (13.) in seinem 345. Bundesliga-Spiel per Kopf zur frühen VfB-Führung. Die Schwaben machten in einem chancenarmen Spiel erst in der Nachspielzeit durch ein Tor von Berkay Özcan alles klar. Stuttgart blieb damit auch im sechsten Heimsieg unter Trainer Tayfun Korkut ungeschlagen.

Von dpa

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