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Hoffnung für Hertie: Kaufinteressenten in Sicht

Düsseldorf (dpa) Der Insolvenzverwalter der zahlungsunfähigen Kaufhauskette Hertie, Biner Bähr, macht den 4000 Mitarbeitern des Unternehmens Hoffnung: Viele Interessenten hätten sich gemeldet, die Hertie übernehmen und dauerhaft weiterführen wollten, sagte er der «Bild am Sonntag».

Hoffnung für Hertie: Kaufinteressenten in Sicht

Hertie soll nicht zum «Schnäppchenpreis am Grabbeltisch» verkauft werden.

Dabei handele es sich sowohl um strategische wie auch um Finanzinvestoren. Das Unternehmen werde aber nicht zum «Schnäppchenpreis am Grabbeltisch» verkauft werden.

In einem ersten Schritt will Bähr aber versuchen, Hertie zu sanieren. Jede einzelne Filiale werde unter die Lupe genommen. Für den Fall, dass Niederlassungen nicht aus den roten Zahlen zu bringen seien, müssten sie notfalls geschlossen werden. Die Prüfungen werden Bähr zufolge aber noch mehrere Wochen andauern. Hertie wird nach seiner Einschätzung am Ende aber überleben und gegebenenfalls an einen Investor verkauft werden.

Die 73 einstigen Karstadt-Warenhäuser 2005 für 500 Millionen Euro an eine britische Investorengruppe verkauft worden. Zwei Jahr später erhielt die Kette wieder den traditionsreichen Namen Hertie. Die alte Warenhausgruppe war 1994 in den Karstadt-Konzern aufgegangen. Hertie hatte Ende Juli wegen der Finanzprobleme des britischen Haupteigentürmers Dawnay Day beim Essener Amtsgericht einen Insolvenzantrag eingereicht.

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