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Hohe Auszeichnung für Stadtwerke-Chef Bernd Wilmert

Energiemanager des Jahres

Stadtwerke-Chef Bernd Wilmert ist ein bescheidener Mann. Das steht mehrfach in den Rückläufen zur Wahl des Energiemanagers des Jahres. Das erfuhren die Gäste der Preisverleihung am Donnerstag im persönlichen Gespräch. Wer immer ein Loblied auf die Verdienste Wilmerts anstimmen wollte, wurde mit Bestimmtheit gestoppt.

BOCHUM

von Von Thomas Aschwer

, 17.02.2012
Hohe Auszeichnung für Stadtwerke-Chef Bernd Wilmert

Stadtwerke-Chef Bernd Wilmert (2. von rechts) wurde als Energiemanager des Jahres ausgezeichnet.

Später konnte sich der Energiemanager des Jahres 2011 gegen öffentliches Lob nicht mehr wehren. Die Laudatoren lobten seinen Sachverstand, sein politische Gespür, seine kommunalen Kooperationen und seine Durchsetzungsfähigkeit. Ohne diese herausragenden Eigenschaften würde es nach fester Überzeugung der Laudatoren die ewmr (Kooperation der Stadtwerke Bochum, Herne und Witten) nicht geben, hätten die Stadtwerke Bochum und Dortmund nicht „Perle Gelsenwasser“ erworben und sei die Übernahme der Steag nicht möglich gewesen.

Neben diesen unternehmerischen Aktivitäten lobte die Jury die ökologische Ausrichtung der Stadtwerke. 28 Prozent Strom aus regenerativen Energien sei ein ungewöhnlich hoher Wert. Unter dem Strich ein Rundum-Sorglospaket? Wer Bernd Wilmert etwas länger kennt, weiß um zwei weitere Stärken. Genaue Analysen, klare Aussagen. Wilmert wurde dem auch in der Stunde des vielleicht größten persönlichen Erfolgs gerecht. Die Politik würde den Menschen nicht deutlich machen, dass die Energiewende Geld kostet, so die Kritik. Dazu müssten die erneuerbaren Energien in den Wettbewerb. Dauerhaften Subventionen erteilt er eine klare Absage. Für die konventionellen Energiearten fordert er zugleich eine faire Chance. Das richtet sich natürlich in besonderem Maße an die Politik, von der er aber in besonderem Maße mehr Kontinuität wünscht. „Egal wer an der Regierung ist.“

Der Bochumer Zustimmung zu seinem Handeln kann sich der Energiemanager des Jahres 2011 jedenfalls sicher sein. Der Aufsichtsrat hat den Vertrag mit dem fast 60-jährigen Stadtwerkechef gerade erst um fünf Jahre verlängert. Für Bernd Wilmert kein Grund, künftig etwas lockerer angehen zu lassen. Es sei vielmehr angehalten, die jährlichen Vorgaben zu erfüllen.