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Ausschreitungen in Köln

Hooligans und Rechte machen gemeinsame Sache

KÖLN/DORTMUND Nach Auffassung von Polizei und Verfassungsschutz waren bei den Ausschreitungen in Köln vom Sonntag sonst oft verfeindete Hooligans die treibende Kraft. Was sich als Demonstration gegen Salafismus ausgab, war nach Ansicht der Polizei ein reines Ausleben von Gewalt.

Hooligans und Rechte machen gemeinsame Sache

Demonstranten werfen in Köln ein Polizeiauto um.

DORTMUND/KÖLN Bei den Krawallen von Fußball-Hooligans und Rechtsextremisten mit 44 verletzten Polizisten am Sonntag in Köln waren auch Dortmunder unter den Demonstranten. Deren Allianz zeichnete sich schon am 28. September 2014 ab.mehr...

 

Hooligans demonstrieren in Köln gegen Salafisten

«Zivilcourage für Deutschland» - mit Bierdose in der Hand: Hooligans in Köln. Foto: Caroline Seidel
Bei einer Kundgebung von gewaltbereiten Hooligans in Köln ist es am Sonntag zu massiven Ausschreitungen gekommen.
Die Polizei setzte mehrere Wasserwerfer ein und ging auch mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen Angreifer vor.
Zugleich kamen rund 500 Teilnehmer zu einer Gegendemonstration - unter ihnen war die Kölschband Brings.
Mindestens eine Person wurde bei den Auseinandersetzungen verletzt.
Rund 2500 als gewaltbereit geltende Hooligans hatten sich versammelt, um gegen Islamisten zu demonstrieren. Aus ihren Reihen wurden «Ausländer-raus»-Rufe angestimmt.
Als die Hooligans durch die Stadt zogen, kam es zu heftigen Ausschreitungen.
Demonstranten hätten am Ebertplatz Flaschen, Steine und Feuerwerkskörper auch auf die Beamten geschleudert, sagte ein Polizeisprecher.
"Wir haben jetzt im Moment Pfefferspray, Schlagstöcke und Wasserwerfer im Einsatz und versuchen, die Lage etwas unter Kontrolle zu kriegen", sagte der Polizeisprecher.
Aktivitäten der Gruppe "Hooligans gegen Salafisten", bei der Hooligans und Rechtsextreme mitmischen, werden von den Sicherheitsbehörden aufmerksam beobachtet.
Die Polizei war mit rund 1000 Einsatzkräften vor Ort.

Hubschrauber hätten auch Bilder aus der Luft gemacht, sagte der Polizeisprecher. Diese würden nun von szenekundigen Beamten ausgewertet, um die Angreifer auch nachträglich zur Rechenschaft ziehen zu können."Es ging um eine wüste Schlägerei"

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