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Internationale Verhandlungen

Hu fordert von Ahmadinedschad Flexibilität im Atomstreit

Peking China hat den Iran zu Flexibilität in den internationalen Verhandlungen über sein umstrittenes Atomprogramm aufgefordert. Bei einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in Peking sagte Staats- und Parteichef Hu Jintao, China befürworte eine Lösung durch Dialog.

Hu fordert von Ahmadinedschad Flexibilität im Atomstreit

Der chinesische Staats- und Parteichef Hu Jintao (l) begrüßt den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad (r) in Peking. Foto: Mark Ralston

Neue Fortschritte seien bei den Gesprächen in Bagdad gemacht worden, zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. China hoffe, dass die iranische Seite eine «flexible und pragmatische Haltung» einnehme und ernsthafte Gespräche mit den anderen Teilnehmern in den Verhandlungen führe. So könnten der Dialog und die Kooperation mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) verbessert werden, um die Spannungen abzubauen.

Die nächste Runde der Verhandlungen findet am 18. Juni in Moskau statt. China betont das Recht des Irans auf Entwicklung der Kernenergie, will aber wie der Westen keine Atomwaffen in Teherans Händen sehen.

Ahmadinedschad hatte am Vortag als Beobachter am Gipfel der Shanghaier Kooperationsorganisation (SCO) in Peking teilgenommen. Die Mitglieder China und Russland sowie ihre vier mittelasiatischen Partnerländer Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan lehnten eine militärische Intervention in dem Atomstreit als inakzeptabel ab und warnten vor unberechenbaren Konsequenzen.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit in der 2001 gegründeten Shanghai-Gruppe sind die Sicherheitspolitik, doch will die Gemeinschaft künftig auch die Wirtschaftskooperation vorantreiben.

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