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„Human Flow“: Ai Weiweis Flüchtlings-Dokumentation

Berlin. In Ai Weiweis Dokumentation „Human Flow“ geht es nicht so sehr um Einzelschicksale. Vielmehr versucht der Künstler die Flüchtlings-Katastrophe in ihrem globalen Ausmaß sichtbar zu machen. Film-Teams drehten dazu in mehr als 20 Ländern.

„Human Flow“: Ai Weiweis Flüchtlings-Dokumentation

Film-Teams drehten in mehr als 20 Ländern. Foto: Human Flow UG

Der chinesische Künstler Ai Weiwei legt mit „Human Flow“ seinen ersten Film vor - eine Dokumentation über die weltweiten Flüchtlingsströme.

Der 60-Jährige versucht in dem Werk, die Katastrophe in ihrem globalen Ausmaß zu erfassen. Dafür schickte er sein Team in mehr als 20 Länder: nach Griechenland und in den Gazastreifen, nach Kenia, Serbien, Mexiko und Indonesien, nach Berlin und Calais.

Ai ist auch selber in dem Film zu sehen; mal läuft er durch eines der vielen desolaten Lager, mal lässt er sich die Haare abschneiden. Trotz des Engagements für das Schicksal der Flüchtlinge bleibt der Film aber an der Oberfläche und irgendwann rauschen die Zahlen, Schauplätze und Krisen an einem vorbei.

Beim Filmfest Venedig, wo das Werk im Herbst Premiere feierte, ging „Human Flow“ leer aus.

Human Flow, Deutschland 2017, 140 Min., FSK ab 6, von Ai Weiwei

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