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Hundesportfreunde feiern tierischen Geburtstag: 100 Jahre Sitz, Platz, Fuß

SÖLDE Der Hundesportverein Aplerbeck / Sölde feiert an seinem 100. Geburtstag ein tierisches Fest. Familien, die auf den Hund gekommen sind, erhalten viele Tipps für den Alltag.

von Von Peter Bandermann

, 25.08.2008

Die Kommandos schallten schon 1908 über den Platz - und auch 100 Jahre später sind "Fuß" und "Platz" so selbstverständlich wie das Leckerchen. Die Hundesportfreunde Aplerbeck-Sölde feiern zum 100. Geburtstag ein tierisches Fest. Im Jubiläumsjahr präsentieren sich die Hundesportfreunde als Familienverein, in dem Zwei- und Vierbeiner verbindliche Regeln für den Alltag üben. "Wenn ein Hund richtig gehorcht, dann auch einem Kind", sagt Gisela Demes über den ersten Schritt nach dem Kauf beim Züchter.

Gemeinsam lernen: Hunde und Halter schnell einschulen

"Mit der Ausbildung sollten Hund und Halter möglichst früh anfangen. Korrekturen sind möglich, aber das dauert dann länger", empfiehlt Ausbildungswart Lothar Bremke die schnelle Einschulung, die Hunden und Haltern sicheres Fortkommen im Alltag garantieren.

Der einst von Polizeihundeführern gegründete Verein bildet auf dem großen Platz an der Rosenstraße nicht nur aus - ihr Wissen geben die Mitglieder auch als Berater weiter: Ist eine Familie auf den Hund gekommen und geht es um die Frage, welche Rasse am besten passt, helfen die erfahrenen Hundehalter mit sicherem Gespür weiter. Christa Rüßmann ist stolze Besitzerin zweier Schäferhunde: "Die fressen natürlich mehr als ein kleiner Hund. Beim Kauf eines Hundes sollten die Halter also auch auf die Folgekosten achten." Wohnt die Familie in einem großen Haus oder in einer Drei-Zimmer-Wohnung ... gibt es einen eigenen Garten ... wo lang geht's zum Gassigehen ... und: wie viel Zeit haben wir? Die letzte Frage ist nicht nur im Alltag wichtig. Christa Rüßmann erklärt: "Wer sich einen Hund zulegt, geht für 10 bis 15 Jahre eine Bindung ein."

Die Wahl der richtigen Hunderasse

All diese Fragen zu beantworten und so die richtige Rasse zu ermitteln dauert rund 30 Minuten. Berater sind die 15- bis 65-jährigen Vereinsmitglieder, die ihren Hund zum Hobby erklärt haben und aus verschiedenen Perspektiven berichten können. Gisela Demes stellt klar: "Der Hund ist das letzte Glied in der Hierarchie."

Zu seiner eigenen Sicherheit übrigens. "Der Hund soll nicht sofort und schon gar nicht ohne ein Kommando aus dem Auto springen, weil er sonst überfahren werden könnte", mahnt der Ausbildungswart. "Man kann sonst auch nicht entspannt spazieren gehen", begründet Terrier-Besitzerin Denise Körner den Schritt in die Hundeschule. Ihre kleine Kira ist das beste Beispiel für eine tierische Partnerschaft im Alltag: Sitz und Platz sind so selbstverständlich wie der Lohn - das Leckerchen.