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600 Reisende im ICE von Köln nach Berlin gestrandet

ICE kollidiert in Gütersloh mit einem Baum

GÜTERSLOH Ein ICE mit etwa 600 Reisenden an Bord ist auf dem Weg von Köln nach Berlin mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Die Reisenden saßen mehrere Stunden lang fest. 

ICE kollidiert in Gütersloh mit einem Baum

In Gütersloh stieß ein ICE mit einem Baum zusammen, die Strecke blieb am Sonntagnachmittag mehrere Stunden lang gesperrt. Dieser ICE blieb am Dienstag in Worms liegen.  Foto: dpa

Der Unfall habe sich in einem Stadtteil von Gütersloh ereignet, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Verletzt wurde niemand. Die Reisenden konnten am Nachmittag nach fast dreistündiger Zwangspause in einen Ersatzzug umsteigen.

Die Strecke war zunächst gesperrt, zwischen Gütersloh und Bielefeld pendelten Ersatzbusse, so der Bahnsprecher weiter. Der Fern- und Regionalverkehr wurde über die Güterzugstrecke umgeleitet. Zu Verspätungen kam es am Abend daher nicht mehr, sagte der Sprecher. Hier geht es zur Reiseauskunft der Deutschen Bahn nach Bahnhöfen.

Der Baum hatte auch die Oberleitung beschädigt. Die Evakuierung habe so lange gedauert, weil zunächst die Oberleitung geerdet und stromlos geschaltet werden musste.

Schließlich sollte der beschädigte ICE von einer Ersatz-Zuglok abgeschleppt werden. Die Reparaturarbeiten dauerten auch am Sonntagabend noch an. Der Baum sei schon alt gewesen und wohl deshalb bei starkem Wind um- und in den Fahrdraht gestürzt, teilte die Bundespolizei mit.

ICE von Dortmund nach München war erst am Dienstag gestrandet

Erst wenige Tage zuvor, am Dienstag (13.3.), war ein ICE bei Worms wegen eines Oberleitungsschadens liegengeblieben. Auch dort mussten rund 700 Fahrgäste mehrere Stunden in dem Zug ausharren. Kurz nach Mitternacht konnten sie die Fahrt in einem Ersatzzug fortsetzen. Der ICE von Dortmund nach München kam gegen 19.20 Uhr in der Nähe einer Rheinbrücke zum Stehen. Die Evakuierung des Zugs dauerte bis spät in den Abend. weil der Brückenbereich nicht einfach zugänglich sei. Erst gegen kurz nach Mitternacht seien alle Passagiere in den zweiten Zug umgestiegen.

dpa/kar

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