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IG Metall verschärft den Ton

DÜSSELDORF Mit flächendeckenden Warnstreiks in 190 Betrieben in NRW will die IG Metall am Dienstag die Arbeitgeber zu einem neuen Tarifangebot bewegen.

IG-Metall-Landeschef Oliver Burkhard machte am Montag in Düsseldorf Gesamtmetall für die Arbeitsniederlegungen verantwortlich: „Mit einem Angebot, das deutlich unter den Möglichkeiten der Branche bleibt, haben die Arbeitgeber den Konflikt provoziert“, erklärte Burkhard in Düsseldorf.

Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie hatten zuvor für die Monate November und Dezember Einmalzahlungen von 0,4 Prozent angeboten, für das Jahr 2009 eine Anhebung von 2,1 Prozent. Die Gewerkschaft fordert acht Prozent. Burkhard sagte gestern zu dem Angebot: „Auf dieser Basis kann es keine Lösung geben. Deshalb gibt es jetzt nur eine passende Antwort, und die heißt Warnstreiks.“

Schwerpunkt der landesweiten Aktionen, die bereits am Montag in 55 Betrieben, darunter im Daimler-Werk Düsseldorf, begonnen haben und bis Freitag andauern sollen, ist am Dienstag das Ruhrgebiet sowie Ostwestfalen. Burkhard selbst wird auf zwei Großkundgebungen sprechen, und zwar um elf Uhr zunächst bei Opel in Bochum, zwei Stunden später gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof. Zu diesem Standort sind mehrere Autokorsi aus Dortmunder und Lüner Betrieben vorgesehen.

Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde war am Freitag in Dortmund ergebnislos abgebrochen worden. Es gibt keinen neuen Verhandlungstermin. Wie intern aus der IG-Metall verlautet, muss mindestens die vier vor dem Komma stehen.

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