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Bericht

IWF pocht auf konkrete Schritte zu europäischer Bankenunion

Washington Der Internationale Währungsfonds (IWF) drängt angesichts der «kritischen Phase» der Eurokrise auf «energischere kollektive Schritte» der Europäer. Nötig seien «entschlossene» Aktionen in Richtung einer «kompletteren» Währungsunion, heißt es in einem am Donnerstag (Ortszeit) in Washington veröffentlichten vorläufigen Prüfungsbericht zur Lage in der Eurozone.

IWF pocht auf konkrete Schritte zu europäischer Bankenunion

Der IWF drängt Europa zur Fortsetzung von Strukturreformen, um die Gefahr einer neuen globalen Finanzkrise zu bannen. Foto: Jim Lo Scalzo

Besonders wichtig seien eine Bankenunion und eine stärkere fiskale Integration «mit besserer Steuerung und stärkerer Risikoteilung», um den Vertrauensverfall in die Eurozone zu stoppen.

Diese Schritte müssten von weitreichenden Strukturreformen sowie durch kurzfristige geldpolitische Lockerungen und Ausgaben in Ländern ohne Haushaltskrise gestützt werden, wird in dem Report weiter betont. Wenn sich die Krise weiter verschärfe, «wäre die Ansteckung (...) weltweit erheblich».

Allem voran empfiehlt der IWF, dass die Europäer sich stärker einer «robusten» Währungsunion verpflichteten. Das müsse einen «glaubhaften Weg» zu einer Bankenunion einschließen und «würde helfen, Vertrauen in die Lebensfähigkeit der Währungsunion wiederherzustellen», heißt es in dem Bericht. Eine Bankenunion habe «dringlichste Priorität» und sei für die Eurozone «von kritischer Bedeutung». Weil es Zeit brauche, dieses Ziel zu erreichen, sei ein «klarer Zeitplan» nötig.

Die Europäische Zentralbank wird in dem Bericht aufgerufen, notfalls auch unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen, Dazu könnte eine Wiederaufnahme des Ankaufs von Staatsanleihen finanzschwacher Euroländer gehören.

 

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