Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

„Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn“

„Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn“

Die Hühner fühlen sich wohl im Kindergarten und bedanken sich bei ihren Pflegern mit selbstgelegten Eiern.Kierstein

Südkirchen. Ein Fahrrad, einen Fußball oder eine Puppe: Viele Dinge kann man sich leihen. Ein Huhn gehört eigentlich nicht dazu – ein Vorurteil. Von einer Frau aus Lünen kann man jetzt sogar vier Hühner auf einmal leihen. 250 Stück hat sie insgesamt. Vor allem bei Schulen und Kindergärten ist das Modell besonders beliebt.

Dadurch können Jungen und Mädchen lernen, woher die Hühnereier kommen und was eine Henne zum Leben braucht. Auch in Südkirchen im Kindergarten Waldwichtel hatten die Kinder viel Spaß am Projekt. Abwechselnd haben sie sich um die vier Hennen gekümmert, sie gefüttert und den Stall sauber gemacht. Der Hühnerdienst hat jeden Tag ein oder zwei Eier in dem Stall gefunden.

Ein solches Ei konnten die Kinder beim gemeinsamen Frühstück ganz anders genießen, weil sie selbst an der Produktion beteiligt waren. So konnten sie lernen, dass die Eier nicht nur aus dem Supermarkt kommen.

Viele Kinder haben noch nie ein Huhn gestreichelt und wissen gar nicht, wie weich und lieb die Tiere sind. Um den Jungen und Mädchen den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln beizubringen, mögen immer mehr Kindergärten das Projekt. Aileen Kierstein

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

KINA Selm

Nicht in den Wald werfen

Selm. Im Frühling mähen viele Menschen wieder ihren Rasen, schneiden Sträucher wieder in Form. Aber was geschieht dann mit diesen sogenannten Gartenabfällen? Auf keinen Fall das, was mittlerweile nicht selten passiert: Nämlich, dass Menschen diese Abfälle einfach in den Wald kippen. Das ist für die Natur nicht gut, sagt der Cappenberger Förster Berks. Gartenabfälle können nämlich natürliche im Wald wachsende Pflanzen ersticken. Arndt Bredemehr...

KINA Selm

Wie spendet man Blut?

Wenn jemand zur Blutspende kommt, müssen zuerst einige Dinge überprüft werden. Man darf zum Beispiel kein Fieber haben oder in anderer Art angeschlagen sein. Dann lehnen einen die Ärzte, die das Blut abnehmen, nämlich ab. Ist aber alles okay, geht es los: Ein halber Liter Blut wird abgepumpt. Ein durchschnittlicher erwachsener Mensch mit 70 Kilogramm hat ungefähr fünf bis sechs Liter Blut. Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und mindestens 50 Kilogramm wiegen. Kinder dürfen also kein Blut spenden. Die Blutspende erfolgt freiwillig: Jeder darf sich selbst überlegen, ob er das gerne machen möchte. Wenn man Blut spendet, zum Beispiel beim Pfarrheim St. Marien in Vinnum, kann man dort danach so viel essen, wie man möchte. Auch Schokolade. Das ist wichtig, um danach wieder fit zu werden. In Vinnum wird die Blutspende vom Deutschen Roten Kreuz durchgeführt. Anwesen sind dabei ein Arzt, ein Arzthelfer oder eine Krankenschwester aber auch viele andere, die sich zum Beispiel um die Verpflegung kümmern. Insgesamt kümmern sich 10 Menschen in Vinnum um die Blutspenden. Viele spenden dort regelmäßig Blut: in Vinnum gibt es sogar eine Ehrennadel für Personen, die zehn Mal Blut gespendet haben. Anabelle Körbelmehr...

KINA Selm

Nicht mit Feuer spielen

Olfen Mit Feuer zu spielen ist gefährlich. Das lernen Kinder schon früh. Eine Kerze kann zum Beispiel schnell umkippen und ihre Umgebung in Brand setzen.mehr...

KINA Selm

Konzerte auf neuem Platz

Selm. Die Stadt Selm bebaut gerade das Gelände des alten Stadions an der Kreisstraße. Das ist zurzeit eine riesige Baustelle. Dort entsteht ein neuer Platz für Begegnungen.mehr...

KINA Selm

Mehr als vergesslich

Selm. Das Wort Demenz kommt aus der lateinischen Sprache. „De“ heißt auf lateinisch „weg“ und „mens“ heißt „Geist“. Wenn man es also wortwörtlich übersetzt, heißt es, so etwas wie „verschwundener Geist“. Das beschreibt schon ganz gut, was Demenz bedeutet, aber trifft es nicht ganz. Ärzte verstehen darunter, dass sich Denkleistungen des Gehirns verlangsamen und auch die Fähigkeit sich zu erinnern, beeinflusst wird. Vor allen Dingen bei älteren Menschen lässt sich Demenz feststellen. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass sie Dinge vergessen, vielleicht sogar die Namen von Personen. Das kann für die Person selbst, wenn sie merkt, dass sie vieles nicht mehr weiß, aber auch für ihre Familie sehr traurig sein. Es gibt deshalb besondere Beratungsangebote für Menschen mit Demenz, aber auch Angebote, wo sie malen oder auch über Kunst sprechen können. Denn Experten sagen, dass solche Angebote Erinnerungen wecken und deshalb positive Auswirkungen haben können. In Selm bietet die Malerin Anna Schüler zum Beispiel einen Malkurs für Menschen mit Demenz und Menschen ab 70 Jahren an.mehr...

KINA Selm

Später einkaufen

Selm. Wer im Supermarkt einkauft, bekommt dort Obst und Gemüse aus allen Teilen der Welt. Auf dem Wochenmarkt kommt das Gemüse von Bauernhöfen, die nicht weit entfernt sind. Allerdings finden die Wochenmärkte nur an wenigen Tagen in der Woche zu einer bestimmten Zeit statt. In Selm zum Beispiel dienstags und freitags von 8 Uhr bis 12.15 Uhr. Das schafft nicht jeder, der arbeiten muss. Deshalb gibt es in Selm bald wieder die Abendmärkte. An drei Abenden verkaufen Händler dann bis 20 Uhr abends ihre Waren. Sabine Geschwindermehr...