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Idee einer Kita für Firmen

05.07.2018
Idee einer Kita für Firmen

Eine Kita, in der Mitarbeiter großer Firmen ihre Kinder betreuen lassen können – diese Idee wird die Stadt Lünen prüfen.dpa © picture alliance / Julian Strate

In Lünen gibt es viele Firmen, auch einige große wie Aurubis, Remondis oder das St.-Marien-Hospital. Dort sind auch Mitarbeiter beschäftigt, die nicht in Lünen wohnen. Wenn sie Familie haben, müssen sie morgens, vor der Arbeit, ihre jüngeren Kinder in eine Kita bringen. Und sich dann auf den Weg nach Lünen machen.

Hier könnte eine große Betriebskita in Lünen Abhilfe schaffen. Dann fahren die Väter und Mütter, die aus anderen Orten kommen, auf ihrem Weg zur Arbeit und später nach Hause an der Kita vorbei. Das wäre für viele einfacher.

Allerdings müssten die Arbeitgeber dann mitziehen, denn die Stadt könnte eine solche Kita nicht alleine bauen und finanzieren.

Die Firma Aurubis hatte schon mal versucht, eine eigene Betriebskita einzurichten. Aber die Nachfrage war nicht so groß, dass es sich gelohnt hätte. Wenn sich nun mehrere Firmen zusammentun, könnte es vielleicht klappen.

Das wird nun die Stadtverwaltung prüfen. Denn der Jugendhilfeausschuss, der für Kitas zuständig ist, hat der Verwaltung den Auftrag erteilt, nachzufragen, ob eine gemeinsame Betriebskita möglich ist und ob die Lüner Firmen sich beteiligen wollen.

Beate Rottgardt

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