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Ikonen-Museum in Frankfurt feiert 25-jähriges Bestehen

Frankfurt/Main (dpa) Das Ikonen-Museum in Frankfurt feiert sein 25-jähriges Bestehen - und steht vor einer ungewissen Zukunft. Eine Überlegung: die Fusion mit dem Dommuseum im neuen Stadthaus, das zusammen mit dem Wiederaufbau der Altstadt entsteht.

Ein Konzept sei in Vorbereitung, sagte Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) der Deutschen Presse-Agentur, es sei aber «keine Entscheidung getroffen, auch keine Vorentscheidung».

Der Leiter des Ikonen-Museums, Richard Zacharuk, fände das eine gute Idee: «Man könnte Ostkirche und Westkirche gegenüberstellen. Das wäre etwas völlig Neues: ein Museum über die geistige Geschichte Frankfurts.» Mit rund 20 000 Besuchern pro Jahr zählt das Ikonen-Museum zu den kleineren Häusern am Museumsufer. Es punktet mit originellen Sonderausstellungen, etwa zu Fußball und Religion oder der «Ikone» Marilyn Monroe.

Ikonen sind zur religiösen Verehrung geschaffene Bilder orthodoxer Christen. Das Frankfurter Museum geht auf den Königsteiner Arzt Jörgen Schmidt-Voigt zurück. Er schenkte der Stadt Frankfurt mehr als 800 Ikonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie bildeten den Grundstock des Museums, das 1990 im Deutschordenshaus am Ende des Museumsufers eröffnet wurde.

1999 bekam das Haus 82 Exponate von den Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz zu Berlin als Dauerleihgabe. Heute umfasst die Sammlung 1200 Objekte - neben Ikonen auch Kreuze, religiöse Textilien oder Kirchengeräte.

Ikonenmuseum

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