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Im neuen Bürgerhaus kommen alle auf ihre Kosten

VORMHOLZ "In Vormholz haben doch in letzter Zeit schon zwei Kirchen und eine Gaststätte geschlossen, da wollen wir wenigstens den Kinder- und Jugendtreff als Bürgerhaus erhalten", erklärt der 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft Vormholzer Vereine und Bürger e.V., Dieter Müller. Vor gut einem Jahr wurde deshalb die Initiative gegründet, die die Schließung des Treffs verhindern konnte.

von Von Dominic Pakull

, 25.08.2008

"Wir zahlen der Stadt für einen Teil des Gebäudes eine ermäßigte Miete und übernehmen die Kosten der Betriebsführung", sagt Müller, der am späten Samstagvormittag mit Sonja Leidemann die Verträge unterzeichnete. Die Bürgermeisterin lobte das Engagement und die Tatsache, dass dieses Jung und Alt zugute komme.

Schließlich kann der offene Kindertreff für die 6-12-Jährigen erhalten werden. "Die Kinder können hier weiter Fußball und Kicker spielen, basteln und backen", erklärt Andrea Heucken vom Amt für Jugendpflege.

Der Jugendtreff wird hingegen in seiner bisherigen Form in Vormholz nicht mehr bestehen. In diesem Bereich findet eine Umstrukturierung statt, die die Schließung solcher Einrichtungen in mehreren Stadtteilen zur Folge hat und an deren Ende es nur noch drei feste Jugendtreffs - in Annen, der Innenstadt und Heven - geben wird. Keine Budgetkürzungen im Jugendbereich Reinhard Goldbach, stellvertretender Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, betont allerdings, dass es im Jugendbereich keine Budgetkürzungen geben werde. So werde man mit mobilen Angeboten weiter vor Ort sein - etwa in Form so genannter Cliquentreffs. "Einen solchen Cliquentreff wird es in Vormholz im neuen Bürgerhaus ab 18 Uhr geben," erklärt Andrea Heucken.

Das Personal für den Kinder- und Cliquentreff - zwei Halbtagsstellen - wird von der Stadt bezahlt werden. "Im unteren Bereich des Gebäudes wird es zudem einen Seniorentreff geben", kündigt der 62-jährige Kreistagsabgeordnete Müller an.