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Immer mehr Frauen arbeiten

München. Die Beschäftigungsquote von Frauen ist gestiegen. Damit gleichen sich Frauen und Männer weiter an. Ein großer Unterschied besteht jedoch in der Arbeitszeit pro Woche.

Immer mehr Frauen arbeiten

Viele Frauen würden gerne wieder mehr arbeiten. Voraussetzung hierfür sind jedoch gute und ausreichend vorhandene Kinderbetreuungsangebote. Foto: Patrick Pleul

Immer mehr Frauen in Deutschland arbeiten. Zwischen 2013 und 2017 ist die Beschäftigungsquote bei Frauen zwischen 15 und 65 Jahren von 51,3 auf 55,4 Prozent gestiegen, wie die Bundesagentur für Arbeit zum Weltfrauentag (8. März) mitteilte.

Inzwischen hat somit weit mehr als die Hälfte aller Frauen im arbeitsfähigen Alter einen sozialversicherungspflichtigen Job. Bei den Männern sind es 61,8 Prozent.

Der wesentliche Unterschied ist die Arbeitszeit. Fast die Hälfte - 47 Prozent - aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen arbeitet in Teilzeit, bei den Männern ist es nur gut jeder zehnte. Der Anteil der Frauen mit Teilzeitjobs steige seit Jahren, sagte Valerie Holsboer, Vorstand der BA. „Aus Befragungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wissen wir, dass jede zweite Frau ihre Arbeitszeit gern wieder ausdehnen würde“, sagte Holsboer. „Wir brauchen diese Frauen am Arbeitsmarkt, um die Fachkräftebedarfe der Unternehmen zu decken. Voraussetzung dafür sind aber auch gute Betreuungsangebote für Kinder.“

Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes BDA, Steffen Kampeter, forderte von der Politik, sie müsse bessere Rahmenbedingungen schaffen, damit mehr Frauen vollzeitnah und in Führungspositionen arbeiten können: „Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss zu einer Top-Priorität der neuen Bundesregierung werden.“

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