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Immer mehr exotische Spinnen in Gärten und Wohnungen

Bern (dpa/tmn) Exotische Spinnen werden laut einer Studie künftig immer häufiger in europäischen Wohnungen und Gärten auftauchen. Grund ist der zunehmende Handels- und Reiseverkehr vor allem mit Asien, teilt die Universität Bern mit.

Für die nahe Zukunft sei «von mindestens einer fremden Spinnenart pro Jahr» auszugehen, heißt es in dem Forschungsbericht des Zoologen Prof. Wolfgang Nentwig. Die eingeschleppten Arten seien im Durchschnitt größer als die einheimischen, weil große Spinnen widerstandsfähiger gegen den Stress beim Transport sind.

Drei Viertel der neu nach Europa eingeschleppten Spinnen leben in städtischen Gebieten und in Gebäuden, heißt es weiter. Vermehrt seien auch giftige Arten zu erwarten. Verschärft werde das Problem durch den Klimawandel, der auch für subtropische Spinnen bessere Lebensbedingungen in Europa schaffe. In den vergangenen 150 Jahren wurden den Angaben zufolge 87 Spinnenarten unbeabsichtigt nach Europa eingeführt, die meisten stammen aus Asien.

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