Immer weniger Insekten

03.11.2017, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Hummel sammelt Nektar und Pollen. DPA

Eine Hummel sammelt Nektar und Pollen. DPA © picture alliance / Monika Skolim

Ascheberg. Die Menge an Insekten geht im Nordwesten Deutschlands immer weiter zurück. Zu diesem Ergebnis kommt ein Verein aus Krefeld, der dieses Phänomen über Jahre untersucht hat. Forscher aus Deutschland, England und den Niederlanden haben dieses Ergebnis nun bestätigt. Aber was heißt das denn eigentlich? Konkret, dass es immer weniger Bienen, Schmetterlinge und Käfer gibt – Experten sprechen hier sogar schon vom „Insektensterben“.

Viele Landstriche sind mittlerweile unbewohnbar für die Tierchen, etwa durch zu viel Beton und gleichzeitig zu wenige Hecken und Sträucher. Naturschützer sind alarmiert. Was ist das für eine Welt so ganz ohne bunte Schmetterlinge und summende Hummeln?

Gleichzeitig aber hat das Insektensterben auch Auswirkungen auf andere Arten. Vögel etwa finden keine Nahrung mehr für ihre Küken. Die Zahl der Kiebitz-Vögel im Münsterland geht zum Beispiel zurück. Das sagte jetzt ein Naturschützer im Gespräch mit dieser Zeitung.

Die Gemeinde Ascheberg will etwas gegen dieses Insektensterben tun. Aber was? Mit dieser Frage wollen sich die Politiker bei einer Sitzung Ende November befassen. Sie finden: Es ist an der Zeit.

Vanessa Trinkwald