Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

In Asien und Afrika herrscht erhöhte Tollwutgefahr

Bangkok. In vielen Ländern halten sich Reisende besser von streunenden Hunden fern, denn die Tiere könnten Tollwut übertragen. Besonders hoch ist das Risiko in Asien. Thailand etwa ergreift jetzt drastische Maßnahmen.

In Asien und Afrika herrscht erhöhte Tollwutgefahr

In Indien sterben besonders viele Menschen an Tollwut. Das Virus wird oft durch Straßenhunde übertragen. Foto: Doreen Fiedler

In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist Tollwut extrem selten. Weltweit ist die Krankheit laut Weltgesundheitsorganisation jedoch für rund 59 000 Todesfälle im Jahr verantwortlich, vor allem in Afrika und Asien.

Übertragen werden die Viren von infizierten Säugetieren meist durch Bisse oder Kratzen. Es gibt wirksame Impfstoffe, die auch kurz nach einem Tierbiss noch helfen können. Einmal ausgebrochen ist die Krankheit allerdings fast immer tödlich. Erst wenige Monate her ist ein Fall in Frankreich: Das zehnjährige Kind hatte sich bei einem Aufenthalt in Sri Lanka infiziert, als es an einem Strand von einem Hund gebissen wurde.

Die meisten warmblütigen Tiere können mit Tollwutviren infiziert sein, bei Pflanzenfressern ist das aber selten. Hauptüberträger ist in europäischen Ländern der Fuchs, in Ländern wie dem stark betroffenen Indien sind es streunende Hunde. Der Abwurf von Impfködern hat in Deutschland dazu geführt, dass die Krankheit bei Füchsen nur noch vereinzelt auftritt. Tollwut-Fälle hierzulande sind daher wie der in Frankreich meist eingeschleppt - oft von Urlaubern, die sich der Gefahr nicht bewusst sind.

In Thailand sollen Millionen Hunde und Katzen gegen Tollwut geimpft werden. In dem südostasiatischen Urlaubsland waren jüngst vier Menschen an der Virusinfektion gestorben. Seit Jahresbeginn wurden 359 Tollwutfälle bei Tieren erfasst, fast doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum, wie es vom Amt für Viehzucht hieß. Der Anstieg ist demnach auf einen Rückgang der Impfungen zurückzuführen. Nun sollen landesweit alle Hunde und Katzen eine schützende Impfung erhalten - geschätzt etwa zehn Millionen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Reise und Tourismus

Ägypten wertet Kulturschätze für Besucher auf

Kairo. Die Pyramiden von Gizeh und der Baron Empain Palace sind bekannte Sehenswürdigkeiten in Ägypten. Die Tourismusbehörde wird diese noch attraktiver für Besucher machen. Zudem gibt es ein paar Neueröffnungen.mehr...

Reise und Tourismus

Fischtreppe Geesthacht bietet wieder Führungen an

Geesthacht. Fische, die treppauf schwimmen, bekommt man nicht oft zu sehen. Möglich ist dies jedoch an der größten Fischaufstiegsanlage Europas in Geesthacht. Der Betreiber Vattenfall bietet in den Sommermonaten Führungen für Besucher an.mehr...

Reise und Tourismus

Scheintod-Ausstellung in Berlin

Berlin. Aus gruseligen Filmen kennt man sie: Leichen, die doch nicht tot sind. Schon ab etwa 1750 zogen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel - mit gesellschaftlichen Folgen. Das ist das Thema einer Ausstellung in Berlin.mehr...

Reise und Tourismus

Camping-Boom in Deutschland hält an

München. Urlaub auf dem Campingplatz liegt seit Jahren im Trend. Nach einem Kaltstart in den Frühling stimmt jetzt auch das Wetter dafür - und die Saison kann eingeläutet werden.mehr...

Reise und Tourismus

Sieben kreative Gärten in Europa

Clare/Dieppe. Hinter jedem besonderen Garten steckt ein außergewöhnlicher Gärtner. Je verrückter der Gestalter, umso spektakulärer wird das Pflanzenreich. Auf einer Gartenreise durch Europa von Irland über Deutschland bis nach Spanien ist das offensichtlich.mehr...

Reise und Tourismus

Streifzug durch Berlin-Neukölln

Berlin. Wenn von „Neuköllner Verhältnissen“ die Rede ist, geht es meist um soziale Probleme und organisierte Kriminalität. Eine sehr verengte Sichtweise. Der Berliner Stadtteil ist längst auch ein Sehnsuchtsort für junge Menschen aus aller Welt.mehr...