Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

In Brackeler St. Clemens-Kirche bröckelt der Putz

BRACKEL Kaum steht das neue Franz-Stock-Heim kurz vor Einweihung, bröckelt der Putz in der Kirche von St. Clemens. Pfarrer Ludger Keite: „Ein ziemlich ungünstiger Zeitpunkt.“

von Von Arne Niehörster

, 12.08.2008
In Brackeler St. Clemens-Kirche bröckelt der Putz

Das Kirchenschiff "schmückt" derzeit ein Baugerüst.

Kein Wunder, denn der Bau des neuen Heims in der Brackeler Gemeinde hat Geld gekostet. Umfangreiche Renovierungskosten für das Gotteshaus kann das „St. Clemens-Säckel“ jetzt kaum gebrauchen. Was ist passiert? „Ein großes Stück Putz ist aus dem Kirchenhimmel über dem Altar herausgebrochen“, sagt Pfarrer Keite. Ein Gerüst ragt dort jetzt bis unters Dach, der Chorraum ist abgesperrt.

Was genau die Nerven und Finanzen der katholischen Gemeinde erwartet, ist allerdings frühestens am Donnerstag (14.8.) spruchreif. Dann nämlich rückt ein Expertenteam mit Statikern und Restaurateuren aus dem Erzbistum Paderborn an. „Mit dem Kirchenvorstand prüfen wir dann alle Eventualitäten“, sagt Keite. Über die Sicherung des Bereichs und über eine mögliche Restaurierung werde man sprechen. „Der Supergau wäre natürlich, wenn wir die Kirche für umfangreiche Renovierungsarbeiten schließen müssten.“ Im Notfall könne man natürlich auf das neue Franz-Stock-Heim ausweichen, „allerdings möchte ich etwa den anstehenden Goldhochzeiten schon die passende Atmosphäre bieten.“

Vom „Supergau“ geht der Pfarrer aber nicht aus. Auch der heutige Gottesdienst findet wie geplant statt – außerhalb des abgesperrten Bereichs. „Was auch immer am Donnerstag entschieden wird, es muss natürlich gemacht werden“, sagt Ludger Keite. Und hofft auf die kostengünstigste Alternative.