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Medien-Panne

Indische Presse tauft Westerwelle um

BANGALORE Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist in Indien wieder einmal Opfer seines Nachnamens geworden. Die renommierte Tageszeitung „Times of India“ taufte den 50-Jährigen am Samstag in Guido Wester Welle um. Bei den weiteren Erwähnungen im Artikel über seinen Indien-Besuch war dann nur noch von Herrn „Welle“ die Rede.

Indische Presse tauft Westerwelle um

Guido Westerwelle ist in Indien Opfer seines Nachnamens geworden. Die renommierte Tageszeitung «Times of India» taufte den 50-Jährigen in Guido Wester Welle um.

Die ärgste Verunglimpfung erlebte der FDP-Mann mit dem für fremde Zungen schwierigen Nachnamen bislang bei einem Besuch im Sudan. Dort hieß er in der Presse Jildo Fisterfilly.

Westerwelle hielt sich zu einem Treffen mit Indiens Außenminister in der Millionen-Metropole Bangalore auf. Der trägt den nicht minder schwierigen Namen Somanahalli Mallaiah Krishna. Auch die indische Presse nennt ihn deshalb nur S.M. Krishna. Folgt man der „Times“-Logik, ergibt sich für den deutschen Kollegen daraus G.W. Welle.

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