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Innogy-Vorstand: verbindliche Zusagen für Beschäftigte

Essen. Der Vorstand des vor der Zerschlagung stehenden Energiekonzerns Innogy hat verbindliche Zusagen für die Beschäftigten gefordert. Eon und RWE müssten die entstandene Unsicherheit so schnell wie möglich beseitigen, heißt es in einem Schreiben des Vorstands an die Innogy-Mitarbeiter, das der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vorlag, und über das auch die „Rheinische Post“ und das „Handelsblatt“ berichteten. „Wir brauchen wieder mehr Sicherheit in Form von verbindlichen Zusagen. Dabei hat die Sicherheit der Arbeitsplätze Priorität.“ Innogy hat rund 42 000 Mitarbeiter.

Innogy-Vorstand: verbindliche Zusagen für Beschäftigte

Ein Plakat des Ökostrom-Konzerns Innogy hängt an einer Fassade. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Eon und RWE wollen die Geschäfte der RWE-Netz- und Ökostromtochter Innogy unter sich aufteilen. Dabei sollen nach Angaben von Eon bis zu 5000 Stellen gestrichen werden. Eon-Chef Johannes Teyssen hatte sich am Dienstag zuversichtlich gezeigt, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu können. „Wir kriegen das hin“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit RWE-Chef Rolf Martin Schmitz.

Der Innogy-Vorstand nahm auch die Gewerkschaften Verdi und IG BCE in die Pflicht. Sie hätten den Deal explizit begrüßt und in den Aufsichtsräten von Eon und RWE zugestimmt. „Auch die Gewerkschaften gehen von einem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und der Fortgeltung der Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen aus. Wir nehmen sie beim Wort“, heißt es in dem Brief.

Die Vorsitzenden von Verdi und IG BCE, Frank Bsirske und Michael Vassiliadis, hatten die geplante Neuordnung der größten deutschen Energiekonzerne als richtige Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende gelobt. Eon will sich künftig ganz auf die Energienetze und das Geschäfts mit den Endkunden konzentrieren. Bei RWE sollen die erneuerbaren Energien unter ein Dach kommen. Die Gewerkschaften verlangen eine tarifvertragliche Absicherung der Interessen der Beschäftigten der drei Konzerne.

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