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Inschriften mit Ansichten von Platon entdeckt

Berlin (dpa) Archäologen haben in der Türkei neue Inschriften mit der Darstellung von Ansichten des griechischen Philosophen Platon über die Weltschöpfung und die Unvergänglichkeit des Kosmos entdeckt.

Die Wissenschaftler unter Leitung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) hätten in der Region Lykien im Südwesten der Türkei 26 neue Fragmente der monumentalen philosophischen Inschrift des Diogenes von Oinoanda aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Dabei handele es sich teilweise um Bruchstücke mit wenigen Textfetzen, aber auch um vollständige Sätze, wie das DAI am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Das Team unter Leitung des Bauforschers Martin Bachmann von der DAI-Abteilung Istanbul habe an der antiken Stadtmauer von Oinoanda auch Weihinschriften entdeckt, in denen ein «Höchster Gott» angesprochen wird. Sie lieferten wichtige Aufschlüsse über die Ausprägung des monotheistischen Kultes, der sich besonders vom 1. Jahrhundert nach Chr. bei den Heiden entwickelt hätten.

Bereits seit dem 19. Jahrhundert konzentriert sich die epigrafische Forschung auf den antiken Ort in den lykischen Bergen. Drei der bekanntesten griechischen Inschriften der Antike stammen von dort. Die berühmteste unter ihnen ist die monumentale philosophische Inschrift des Diogenes von Oinoanda.

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