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Alle Artikel zum Thema: International

International

Buenos Aires. Außenminister Heiko Maas hat sich unbeeindruckt von den neuen US-Drohungen gegen den Iran gezeigt. „Für uns hat sich in der Sache nichts geändert“, kommentierte er nach einem G20-Treffen in Buenos Aires die Grundsatzrede von US-Außenminister Mike Pompeo zur neuen Iran-Strategie seines Landes nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen. Deutschland und Europa wollten weiterhin die bestehende Vereinbarung erhalten. Pompeo hatte eine lange Liste von Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region präsentiert und mit härtesten Wirtschaftssanktionen zur Durchsetzung der Forderungen gedroht.mehr...

Granja Comary. Brasiliens Fußball-Superstar Neymar ist gemeinsam mit einem Großteil der Seleção im ersten WM-Vorbereitungscamp in Teresópolis angekommen.mehr...

Teheran. Irans Präsident Hassan Ruhani hat die Drohungen von US-Außenminister Mike Pompeo zurückgewiesen. „Ein Mann, der gestern noch im Geheimdienst arbeitete, will nun einem souveränen Staat wie dem Iran vorschreiben, war er tun soll und was nicht“, sagte Ruhani. So jemand könne nicht ernstgenommen werden. Auch die internationale Gemeinschaft werde nicht zulassen, dass die USA dem Rest der Welt Vorschriften mache. Pompeo hatte dem Iran angedroht, das Land wirtschaftlich auszutrocknen, sollte es nicht auf eine lange Liste von US-Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region eingehen.mehr...

Washington/Teheran. Eine neues Konzept für den Nahen Osten war es nicht ganz, was US-Außenminister Pompeo vorlegte. Vielmehr eine unmissverständliche Botschaft in Richtung Teheran. Entweder der Iran spurt, oder er spürt - die harte Hand Washingtons.mehr...

Genf. Peter Gojowczyk hat beim ATP-Turnier in Genf als einziger deutscher Tennisprofi die zweite Runde erreicht. Der 28 Jahre alte Münchner gewann gegen den Kroaten Ivo Karlovic mit 7:6 (7:4), 4:6, 7:6 (7:1).mehr...

Berlin. Eine Villa im Grünen, viel Geld und nur noch wenige Tage zu leben. Das Drama „Euphoria“ erzählt vom Konflikt zweier entfremdeter Schwestern. Der Film inszeniert Sterben auf den ersten Blick wie bizarre Fotos für Instagram.mehr...

Genf. Deutschland unterstützt den Kampf gegen den Ebola-Ausbruch im Kongo mit einem Millionenbetrag. „Wir müssen unbedingt verhindern, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der Deutschen Presse-Agentur in Genf. „Deswegen stellt Deutschland der WHO kurzfristig fünf Millionen Euro zur Soforthilfe zur Verfügung.“ Im Kongo wurden bis zum Wochenende 21 Fälle des gefährlichen Ebola-Virus nachgewiesen. 26 Menschen sind bereits gestorben.mehr...

Sarajevo. In Deutschland durfte Präsident Erdogan nicht auftreten, nun wich der Wahlkämpfer nach Sarajevo aus. Tausende Auslandstürken rief er dort auf, Terrororganisationen und deren Handlangern eine „osmanische Ohrfeige“ zu verpassen - indem sie im Juni Erdogan wählen.mehr...

Berlin. Die Türkei hat das Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland kritisiert. Mit Blick auf die hier lebenden Türken sagte Vize-Regierungschef Recep Akdag der „Welt“: „Es ist das demokratische Recht dieser Menschen, dass sie im Wahlkampf von Politikern aller türkischen Parteien über deren Ziele und Ideen informiert werden.“ In der Türkei finden am 24. Juni Präsidenten- und Parlamentswahlen statt. Im vergangenen Juni erließ die Bundesregierung ein generelles Auftrittsverbot für ausländische Amtsträger aus Nicht-EU-Staaten.mehr...

Buenos Aires. Zum Auftakt des G20-Treffens in Buenos Aires hat Außenminister Heiko Maas für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran geworben. Es aufzugeben bedeute, sich in eine völlig ungewisse Zukunft zu begeben, was die Frage der Nuklearwaffen im Iran angehe, sagte der SPD-Politiker nach seiner Ankunft in der argentinischen Hauptstadt. „Dabei geht es gar nicht so sehr um den Iran, sondern es geht um unsere eigenen originären Sicherheitsinteressen, die deutschen, aber auch die europäischen.“ US-Außenminister Mike Pompeo nimmt nicht an dem Treffen der führenden Wirtschaftsmächte der Welt teil.mehr...

Washington. Nach einer Annäherung im Handelsstreit mit China sendet die US-Regierung unterschiedliche Signale über das weitere Vorgehen. Finanzminister Steven Mnuchin sagte bei Fox News, während der nun laufenden Verhandlungsphase mit China seien die von Washington angedrohten Strafzölle für Stahl und Aluminium vom Tisch. Die USA hielten einen Handelskrieg mit China an, sagte Mnuchin. Dagegen sagte US-Präsident Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow dem Sender CBS, die Zölle seien keineswegs vom Tisch.mehr...

Sarajevo. Gut einen Monat vor den Wahlen in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan die Türken im Ausland um massenhafte Unterstützung gebeten. „Seid Ihr bereit, den Terrororganisationen und ihren lokalen und ausländischen Handlangern eine osmanische Ohrfeige zu verpassen?“, sagte Erdogan vor Tausenden jubelnden Auslandstürken im bosnischen Sarajevo. „Seid Ihr bereit, mich mit einer Rekordzahl an Stimmen in der Präsidentenwahl zu unterstützen?“ Bei den Präsidenten- und Parlamentswahlen am 24. Juni gehe es um eine Entscheidung „für das nächste Jahrhundert unseres Landes“.mehr...

Istanbul. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) unterhält ihre Europazentrale in Köln und ist nach ihrer Satzung „parteipolitisch und weltanschaulich neutral“.mehr...

Magdeburg. Gastgeber SC Magdeburg hat sich wie im Vorjahr den dritten Platz beim EHF-Pokal-Turnier gesichert. Das Team gewann das kleine Finale im deutschen Duell gegen den entthronten Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen vor über 6500 Fans in der Magdeburger Arena mit 35:25 (16:15).mehr...

Rom. Jelina Switolina hat ihren Titel beim Tennis-Turnier in Rom verteidigt und dabei wie im Vorjahr die Weltranglisten-Erste Simona Halep bezwungen. Die 23 Jahre alte Ukrainerin setzte sich im Finale überzeugend mit 6:0, 6:4 gegen die Nummer 1 aus Rumänien durch.mehr...

Sarajevo. In Deutschland durfte Präsident Erdogan nicht auftreten, nun wich der Wahlkämpfer nach Sarajevo aus. Tausende Auslandstürken rief er dort auf, Terrororganisationen und deren Handlangern eine „osmanische Ohrfeige“ zu verpassen - indem sie im Juni Erdogan wählen.mehr...

Washington. Im Handelsstreit haben sich China und die USA nach Gesprächen in Washington darauf geeinigt, die gegeneinander gerichteten Zölle zu stoppen. Das sagte der chinesische Vizepremier Liu He der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Beide Seiten bekannten sich dazu, kein Interesse an einem Handelskonflikt zu haben. Wirtschaftliche Zusammenarbeit sei eine „Win-Win-Wahl“. China und die USA wollen außerdem, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Agrar und Finanzen fortsetzen. Zuvor hatte das Weiße Haus mitgeteilt, Peking mache einen Schritt auf Washington zu.mehr...

Schlaglichter

20.05.2018

Erdogan zu Wahlkampfauftritt in Sarajevo

Sarajevo. Einen Monat vor der Wahl in der Türkei wirbt Staatspräsident Erdogan heute Nachmittag in Sarajevo um die Stimmen der Auslandstürken in Europa. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) erwartet, dass mehr als 10 000 Auslandstürken für Erdogans Ansprache nach Sarajevo reisen. Davon sollen mindestens die Hälfte aus Deutschland kommen. Es ist vermutlich Erdogans einzige geplante Wahlkampfrede im europäischen Ausland. Die Stimmen der Auslandstürken haben bei Wahlen in der Türkei erhebliches Gewicht.mehr...

Rom. Titelverteidiger Alexander Zverev steht wie im Vorjahr beim Masters-Turnier von Rom im Endspiel. Der 21 Jahre alte Tennisprofi aus Hamburg gewann am Samstag gegen den Kroaten Marin Cilic 7:6 (15:13), 7:5 und trifft nun am Sonntag auf den Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal.mehr...

Washington. Im Handelskonflikt zwischen China und den USA macht Peking nach Angaben des Weißen Hauses einen Schritt auf Washington zu. Beide Seiten seien übereingekommen, dass China mehr amerikanische Güter und Dienstleistungen erwerben wolle, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Das Papier nennt allerdings keine Zahlen, Zeiträume oder Einzelheiten. Den Angaben zufolge erreichten die Unterhändler eine Einigung, das von Präsident Donald Trump kritisierte Handelsdefizit der USA mit China deutlich zu reduzieren.mehr...

Washington. Nach der verbalen Aufrüstung der vergangenen Wochen gehen Washington und Peking auf Entspannungskurs. Doch amerikanische Regierungsvertreter widersprechen sich. Es ist weiter unklar, ob es zu den angedrohten Strafzöllen kommt, oder nicht.mehr...

Sotschi. Russlands Präsident Wladimir Putin will die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ostukraine wieder voranbringen. „Wir werden natürlich unsere gemeinsame Arbeit im Rahmen des Normandie-Formats fortsetzen“, sagte Putin bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Sotschi. Deutschland und Russland hätten über eine mögliche Blauhelmmission in der Ostukraine beraten. Die Außenministerien beider Länder seien beauftragt worden, dies auszuarbeiten. Merkel äußerte sich ähnlich.mehr...

Orenburg. 2015 und 2017 hatte Borussia Düsseldorf das Champions-League-Finale gegen Fakel Orenburg und dessen deutschen Star Dimitrij Ovtcharov noch verloren. Doch diesmal holten Timo Boll und Co. den Titel nach Deutschland zurück.mehr...

Sotschi. Russland sollte aus Sicht der Bundesregierung seinen Einfluss geltend machen, um eine Enteignung der Flüchtlinge aus Syrien zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Gespräch in Sotschi auf ein Dekret an. Es sieht vor, dass Syrer, die sich nicht binnen weniger Wochen an ihrem Heimatort melden, ihr Wohneigentum verlieren. „Das wäre eine große Barriere für eine Rückkehr“, sagte Merkel - auch mit Blick auf syrische Flüchtlinge in Deutschland.mehr...

Bremen. Von den mutmaßlichen Manipulationen bei Asylentscheidungen in Bremen haben nach einem „Spiegel“-Bericht auch Menschen profitiert, die von Behörden als mögliches Sicherheitsrisiko betrachtet werden. Demnach wurde etwa einem Mann Asyl gewährt, der mehrmals schwere Straftaten begangen und in Haft gesessen hatte. Mitte April war bekannt geworden, dass eine frühere Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen Asyl gewährt haben soll, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren.mehr...

Sotschi. Der russische Präsident Wladimir Putin will den Gastransit durch die Ukraine auch nach dem Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Sream 2 fortsetzen. „Die Lieferungen werden fortgesetzt, wenn dies wirtschaftlich begründet und sinnvoll ist für alle Beteiligten“, sagte er bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Sotschi. Merkel sagte, die Überzeugung Deutschlands sei, dass auch nach dem Bau von Nord Stream 2 die Transit-Rolle der Ukraine weiter bestehen muss. Dies sei von strategischer Bedeutung.mehr...

Darmstadt. Vom WM-Finale in den Zweitliga-Abstiegskampf: Kein Weltmeister von 2014 ist in den vergangenen Jahren sportlich so tief gefallen wie Kevin Großkreutz. Gerade in dieser Saison hätte ihn der deutsche Fußball aber auch gut gebrauchen können.mehr...

Sotschi. Vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation im Nahen Osten hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sotschi mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Gespräch unter vier Augen getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche dürften der Krieg in Syrien, der Konflikt in der Ostukraine und das von den USA aufgekündigte Atomabkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen an dem Abkommen festhalten. Außerdem will Merkel die Umsetzung der Friedensvereinbarungen für die Ostukraine vorantreiben.mehr...

Peking. Bei ihrem ersten China-Besuch seit der Bildung der neuen Bundesregierung wird Bundeskanzlerin Angela Merkel nächste Woche politische Gespräche in Peking führen. Der chinesische Außenamtssprecher Lu Kang kündigte die Visite für Donnerstag und Freitag an. Im Mittelpunkt stehen voraussichtlich internationale Krisen wie der Streit um den Ausstieg der USA aus dem Iran-Atomabkommen sowie der Atomkonflikt mit Nordkorea. Vor dem Hintergrund der Handelspannungen zwischen China und den USA könnte es auch um Probleme wie mangelnder Marktzugang gehen, unter denen auch deutsche Unternehmen leiden.mehr...

Genf. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hat die Gewalt israelischer Soldaten gegen Demonstranten im Gazastreifen scharf kritisiert. Er wies Rechtfertigungen Israels zurück, dass die Sicherheitskräfte alles täten, um die Opferzahlen so niedrig wie möglich zu halten: „Dafür gibt es so gut wie keine Anzeichen“, sagte er bei der Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf. Die Palästinenser seien unter Israel als Besatzungsmacht „eingepfercht in einen giftigen Slum von der Geburt bis zu Tod, jeder Würde beraubt“, sagte Said.mehr...

Genf. Ebola-Ausbrüche im Kongo gab es schon öfters - doch nun schlagen die Behörden Alarm. Zum ersten Mal hat das gefährliche Virus im Kongo eine Großstadt erreicht. Das Risiko einer Ausbreitung ist groß.mehr...

Berlin. Der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, ist überzeugt, dass viele mit dem Iran handelnde deutsche Firmen nicht den Bruch mit den USA wagen werden. „Ich weiß aber von vielen deutschen Unternehmen, dass sie offen zugeben, dass sie nicht mit dem Iran Geschäfte machen wollen, wenn das ihr amerikanisches Geschäft aufs Spiel setzt“, sagte Grenell am Freitag im Deutschlandfunk. Die EU-Staaten wollen noch an diesem Freitag ein Gesetz wieder aufleben lassen, das europäische Unternehmen beim Handel mit dem Iran vor US-Sanktionen schützen soll.mehr...

Schlaglichter

18.05.2018

Merkel zu Treffen mit Putin abgereist

Berlin. Ein Jahr nach ihrem letzten Besuch in Russland ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Sotschi abgeflogen. Im Mittelpunkt des eintägigen Arbeitsbesuchs am Schwarzen Meer dürften der Krieg in Syrien und das von Trump aufgekündigte Atom-Abkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen an dem Iran-Abkommen festhalten. Merkel will auch darauf dringen, die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ostukraine voranzutreiben.mehr...

Genf/Istanbul. Mehr als 60 Tote und rund 3000 Verletzte - das ist die blutige Bilanz der Auseinandersetzungen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel zu Wochenbeginn. Nun gibt es dazu zwei Sondersitzungen.mehr...

Genf/Istanbul. Vier Tage nach dem harten Vorgehen Israels an der Grenze zum Gazastreifen treffen sich an diesem Freitag der UN-Menschenrechtsrat und die Organisation für Islamische Kooperation zu Sondersitzungen zu dem Thema. Am Montag hatten die USA in einem international umstrittenen Schritt ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Im Gazastreifen an der Grenze zu Israel kam es parallel dazu zu Protesten, bei denen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza innerhalb von zwei Tagen israelische Soldaten insgesamt 62 Palästinenser töteten und rund 3000 verletzten.mehr...

Sotschi. Zwei Minister hat Kanzlerin Merkel vorgeschickt, bevor sie selbst nach Russland reist. Es sind vor allem die internationalen Krisen in der Ukraine und Syrien, die sie mit Putin bespricht. Bei einem Thema liegen ihre Positionen überraschend nah beieinander.mehr...

Sotschi. Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich an diesem Freitag in Sotschi am Schwarzen Meer mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bei dem eintägigen Arbeitsbesuch soll es nach Angaben beider Seiten um die bilateralen Beziehungen, internationale Krisen wie in der Ukraine und in Syrien sowie das Atomabkommen mit dem Iran gehen. Russland und Deutschland sind sich einig, das Abkommen mit Teheran möglichst zu erhalten. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung gekündigt, die den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern soll.mehr...

Sotschi. Bundeskanzlerin Angela Merkel reist heute zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Sotschi am Schwarzen Meer. Bei dem eintägigen Arbeitsbesuch soll es nach Angaben beider Seiten um die bilateralen Beziehungen sowie um internationale Krisen wie in der Ukraine und Syrien gehen. Russland und Deutschland sind sich einig, möglichst das Atomabkommen mit dem Iran zu erhalten. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung gekündigt, die den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern soll.mehr...

Stuttgart. Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt hat kein Verständnis für den Rücktritt von Bayern-Stürmer Sandro Wagner aus der Nationalmannschaft nach dessen Nicht-Nominierung im vorläufigen WM-Kader.mehr...

Rom. Tennisprofi Alexander Zverev ist beim Sandplatz-Turnier in Rom ins Viertelfinale eingezogen. Der 21-jährige Hamburger besiegte den Briten Kyle Edmund in zwei knappen Sätzen mit 7:5, 7:6 (13:11).mehr...

München. Sandro Wagner steht für klare Ansagen. Eine ließ er nach seiner überraschenden WM-Ausbootung folgen: Der Stürmer tritt sofort aus der Nationalelf zurück. Er vermutet, dass seine offene Art ihm das Ticket für Russland gekostet hat. Doch ist da wirklich etwas dran?mehr...

Hamburg. Auch modisch war 1968 ein tiefer Einschnitt. Alles Adrette galt als bürgerlich. Hippiekleider, lange Haare und Etno-Schmuck zeugten von einer Sehnsucht nach Freiheit.mehr...

Warschau. Die polnische Hauptstadt hat einen neuen Treffpunkt: Mitten im sonst grauen Zentrum laden Bäume, Büsche und Bänke zum Verweilen ein. Abends gibt es auch noch Kultur zu genießen.mehr...

Zürich. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft führt die FIFA-Weltrangliste weiterhin an. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw liegt knapp einen Monat vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland mit 1544 Punkten an der Spitze.mehr...

Wissenschaft

17.05.2018

Ohne Bienen keine Kirschen

Hannover. Summ, summ, summ, Bienchen summ' herum - oder eben nicht mehr. Viele Bienenarten sind gefährdet. Das hat nicht nur Folgen für die Natur. Auch wir sind auf die Bienen angewiesen.mehr...

Tel Aviv. Die Armee bezeichnete die Luftangriffe als Reaktion auf schweres Maschinengewehrfeuer auf die israelische Ortschaft Sderot an der Grenze zum Gazastreifen. Zuvor hatte ein israelischer Panzer eine Hamas-Einrichtung beschossen.mehr...

Rom. Papst Franziskus (81) ist selbst ein eifriger Twitter-User, auf Englisch folgen ihm knapp 18 Millionen Menschen, seinem deutschen Konto mehr als 640 000. Nonnen sollten indes soziale Medien wie Facebook und Twitter mit nur „Ernsthaftigkeit und Diskretion“ nutzen.mehr...

Tel Aviv. Nach Beschuss einer israelischen Grenzstadt hat Israels Militär in der Nacht Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen. Ziel seien Einrichtungen der radikalislamischen Hamas gewesen, teilten die Streitkräfte über Twitter mit. Getroffen wurden demnach mehrere Gebäude, Infrastruktur in einem Hamas-Militärkomplex und eine Waffenproduktionsstätte. Nach Angaben des örtlichen Gesundheitsministeriums wurde bei den Angriffen ein Mensch verletzt. Am Montag hatten israelische Soldaten 60 Palästinenser am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen getötet.mehr...

Tel Aviv. Israels Militär hat in der Nacht mehrere Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen. Ziel seien Einrichtungen der radikalislamischen Hamas gewesen, teilten die Streitkräfte über Twitter mit. Getroffen wurden demnach mehrere Gebäude in einem Militärkomplex und eine Waffenproduktionsstätte. Die Armee bezeichnete die Luftangriffe als Vergeltung für schweres Maschinengewehrfeuer auf die israelische Ortschaft Sderot an der Grenze zum Gazastreifen.mehr...

Berlin. Als Konsequenz aus seiner Nicht-Nominierung für die Fußball-Weltmeisterschaft beendet Bayern-Torjäger Sandro Wagner seine Karriere in der Nationalmannschaft. „Ich trete hiermit sofort aus der Nationalmannschaft zurück“, sagte der 30-Jährige laut „Bild“ und ergänzte: „Für mich ist klar, dass ich mit meiner Art, immer offen, ehrlich und direkt Dinge anzusprechen, anscheinend nicht mit dem Trainerteam zusammenpasse.“ Der Profi von Meister FC Bayern München war von Bundestrainer Joachim Löw nicht in das 27 Spieler umfassende vorläufige Aufgebot berufen worden.mehr...

Berlin. Das WM-Aus hat den Bayern-Stürmer tief getroffen, hatte er sich doch große Hoffnungen gemacht. Kurz nach der Entscheidung von Bundestrainer Löw zieht Wagner Konsequenzen.mehr...

Lyon. Führende europäische Fußball-Funktionäre haben starke Vorbehalte gegenüber der von der FIFA favorisierten Erweiterung der Club-WM. Das teilten Vertreter der Europäischen Fußball-Union UEFA, europäischer Clubs und Ligen sowie von Spielern nach einem Treffen mit.mehr...

Rom. Angelique Kerber und Alexander Zverev haben jeweils das Achtelfinale beim Tennis-Turnier in Rom erreicht. Die ehemalige Weltranglisten-Erste Kerber setzte sich mit einem schwer erkämpften 3:6, 7:5, 7:5 gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu durch.mehr...

Bonn. Viva España und vive la France - das internationale Austauschprogramm „Erasmus“ erfreut sich steigender Beliebtheit bei deutschen Studenten, und die beliebtesten Zielländer sind unverändert Spanien, Frankreich und Großbritannien. Im Hochschuljahr 2015/2016 seien 45 126 deutsche Teilnehmer mit dem Programm ins Ausland gegangen, teilte der Deutsche Akademische Austauschdienst (NA DAAD) am Mittwoch in Bonn mit. Im Vorjahr waren es 44 709. Bei den Praktika lagen dieselben Länder vorn wie bei den Austauschzielen, allerdings in anderer Reihenfolge - hier führt Großbritannien vor Spanien und Frankreich.mehr...

Jerusalem. Das lateinamerikanische Land Guatemala hat in Jerusalem feierlich seine Botschaft eröffnet. Botschafterin Sara Solis sprach von einem „historischen Tag, an dem die Botschaft in die israelische Hauptstadt zurückkehrt“. Guatemala folgte damit dem umstrittenen Schritt des US-Präsidenten Donald Trump. Kommende Woche folgt dann Paraguay. Nach der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem war es am Montag an der Gaza-Grenze zu schweren Konfrontationen gekommen, bei denen israelische Soldaten 60 Palästinenser töteten.mehr...

Leipzig. Affenhitze macht auch Schimpansen zu schaffen. Forscher des Leipziger Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie fanden heraus, dass Schimpansen in der Savanne Afrikas unter Hitze-Stress leiden.mehr...

Jerusalem/Gaza. Licht und Schatten für Israel: Nach den blutigen Gaza-Protesten erhöht sich der diplomatische Druck auf den jüdischen Staat. Doch nach den USA eröffnet bereits das zweite Land seine Botschaft in Jerusalem.mehr...

Musik

16.05.2018

Was macht einen Hit zum Hit?

Irvine. Musik ist in den vergangenen Jahrzehnten immer trauriger geworden. Machen düstere Klänge einen Song also zum Hit? So einfach ist es leider nicht.mehr...

Wissenschaft

16.05.2018

Studie zu musikalischen Trends

Irvine. Musik ist in den vergangenen Jahrzehnten immer trauriger geworden. Machen düstere Klänge einen Song also zum Hit? So einfach ist es leider nicht.mehr...

München. Das Leben von Philipp Lahm hat sich sehr verändert. Aber der Fußball lässt den Unternehmer und Familienvater nicht los. Das aktuelle Ziel gilt der EM 2024. Der Weltmeister-Kapitän spricht über Brasilien 2014, die WM in Russland, seine Zukunftspläne und „tote Zeit“.mehr...

Brüssel. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat sich nach Spitzengesprächen in Brüssel optimistisch gezeigt, dass das internationale Atomabkommen mit seinem Land trotz des Rückzugs der USA Bestand haben kann. „Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Sarif nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA fordert der Iran von den Europäern Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile. Dabei geht es dem Land vor allem darum, weiterhin von Sanktionserleichterungen zu profitieren.mehr...

Washington. Das Weiße Haus hat zurückhaltend auf Medienberichte reagiert, wonach Nordkorea den Gipfel von Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump infrage stellen könnte. „Wir sind uns des Medienberichts aus Südkorea bewusst. Die Vereinigten Staaten werden prüfen, was Nordkorea unabhängig davon gesagt hat“, erklärte Trumps Sprecherin Sarah Sanders. Nordkorea hinterfragt laut einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap wegen Militärübungen der USA mit Südkorea das für den 12. Juni geplante Gipfeltreffen von Kim und Trump.mehr...

Brüssel. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat sich nach Spitzengesprächen in Brüssel optimistisch gezeigt, dass das internationale Atomabkommen mit seinem Land trotz des Rückzugs der USA Bestand haben kann. „Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Sarif nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Viel werde nun davon abhängen, was in den nächsten Wochen erreicht werden könne. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA fordert der Iran von den Europäern Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile.mehr...

Schlaglichter

15.05.2018

Kritik an Israel wegen der Toten in Gaza

Jerusalem. Das harte Vorgehen der israelischen Armee gegen protestierende Palästinenser im Gazastreifen hat für Israel erhebliche diplomatische Konsequenzen. Am schärfsten reagierte der türkische Präsident Recep Tayipp Erdogan auf den Tod von mehr als 60 Palästinensern. Das türkische Außenministerium forderte Israels Botschafter auf, „für einige Zeit“ das Land zu verlassen. Nach Einschätzung der USA hat sich Israel bei der Gewalt in Gaza „zurückgehalten“. Das sagte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats.mehr...

Brüssel. Bundesaußenminister Heiko Maas hat dem Iran zu Beginn der Gespräche über eine Rettung des Atomabkommens versichert, dass die Bundesregierung alle Instrumente zum Erhalt der wirtschaftlichen Anreize prüfen werde. „Einfach wird das nicht werden. Das ist uns allen klar“, betonte er in Brüssel. Bei dem Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens sowie der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini mit dem iranischen Außenminister Mohamed Dschawad Sarif werde es zunächst einmal darum gehen, sich die Erwartungen Teherans anzuhören.mehr...

Brüssel. Nach ersten Spitzengesprächen zur Rettung des Atomabkommens mit den Iran haben die beteiligten Parteien Zuversicht demonstriert. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif und EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini gaben sich nach einem Treffen in Brüssel optimistisch, dass das Abkommen auch nach dem einseitigen Ausstieg der USA Bestand haben kann. Mogherini sprach von einem „sehr produktiven Treffen“. Die EU sei entschlossen, den Deal zu bewahren. Er sei essenziell für die Sicherheit der EU und für ein globales System, das die Weiterverbreitung von Atomwaffen verhindere.mehr...

New York. Israel hat sich bei der Gewalt in Gaza mit mehr als 50 getöteten Palästinensern und Hunderten Verletzten nach Einschätzung der USA „zurückgehalten“. Das sagte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Kein Staat würde „diese Art von Aktivitäten“ hinnehmen, sagte Haley mit Blick auf die Proteste an der Gaza-Grenze vom Montag. Einen Zusammenhang der tödlichen Gewalt mit der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem schloss Haley aus. Konkrete Schritte des Sicherheitsrats waren nach den blutigen Konfrontationen nicht absehbar.mehr...

Brüssel. Nach dem Tod von rund 60 Palästinensern bei gewaltsamen Protesten an Israels Gaza-Grenze hat Belgien die israelische Botschafterin einbestellt. Das Treffen mit Simona Frankel solle morgen im Außenministerium in Brüssel stattfinden, teilte das israelische Außenministerium in Jerusalem mit. Gestern hatten die USA ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Im Gazastreifen kam es parallel zu gewaltsamen Protesten, bei denen israelische Soldaten 60 Palästinenser töteten und mehr als 2700 verletzten. Aus Protest zog die Türkei ihre Botschafter aus Washington und Tel Aviv ab.mehr...

Freiburg. Nils Petersens letzter Auftritt in einem Trikot mit dem Adler auf der Brust endete mit einem Fehlschuss - und der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen.mehr...

Ramallah. Nach den tödlichen Konfrontationen von Palästinensern und israelischen Soldaten an der Gaza-Grenze haben heute Tausende Menschen im Gazastreifen Abschied von ihren Toten genommen. Indes kam es im Westjordanland zu neuen Konfrontationen mit israelischen Soldaten. Dabei wurden laut Augenzeugen mehrere Palästinenserdurch Schüsse verletzt. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen am Gazagrenzzaun hatten israelische Soldaten gestern nach palästinensischen Angaben 60 Menschen getötet. Mehr als 2700 seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit.mehr...

Hamburg. Der Ausbau der Windenergie steht weltweit auf der Tagesordnung. Für die Hersteller der Anlagen sind die Zeiten dennoch nicht einfach. Sie haben zwar ausreichend Aufträge, stehen aber unter starkem Wettbewerbsdruck.mehr...

Moskau. Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky wird nach US-Spionagevorwürfen die Daten von Kunden unter anderem aus Europa und Nordamerika von Russland in die Schweiz verlegen.mehr...

Wirtschaft

15.05.2018

BMW-Verkauf verliert Schwung

München. BMW verliert beim Verkauf gegenüber Mercedes-Benz weiter an Boden. Die Nachfrage nach den Autos der Münchner stieg im April um nur 1,2 Prozent auf rund 195.000 BMW und Minis.mehr...

Gaza. Nach den tödlichen Konfrontationen von Palästinensern und israelischen Soldaten an der Gaza-Grenze sind am Dienstag wegen eines Generalstreiks alle Geschäfte in den Palästinensergebieten und Ost-Jerusalem geschlossen geblieben. Auch Schulen, Universitäten und Regierungseinrichtungen blieben zu. Drei Tage der Trauer begannen. Alle politischen Fraktionen riefen für Mittag zu Protesten an israelischen Armeekontrollpunkten im Westjordanland auf. Erneute Konfrontationen mit Soldaten wurden befürchtet.mehr...

Gaza/Tel Aviv. Im Gazastreifen werden die Toten beklagt, Israel rechtfertigt den Einsatz der Armee am Grenzzaun. Die Türkei schickt aus Protest Israels Botschafter nach Hause. Und die Palästinenser gedenken noch einer viel früheren „Katastrophe“.mehr...

Rom. Trotz der beiden jüngsten Turniersiege in München und Madrid glaubt Boris Becker nicht an eine erfolgreiche Titelverteidigung von Alexander Zverev beim Masters-Turnier in Rom in dieser Woche.mehr...

New York. Nach der Gewalt an der Gaza-Grenze mit Dutzenden getöteten Palästinensern lehnen die USA eine unabhängige Untersuchung der Konfrontationen ab. Unter den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats kursierte der Entwurf für eine gemeinsame Stellungnahme zu der Gewalt, in der auch eine solche Untersuchung gefordert wurde. Diesen Entwurf blockierten die USA jedoch, wie ein Diplomat der dpa bestätigte. Der Rat will heute über die Lage beraten und sich dabei auch vom Nahost-Beauftragten Nikolaj Mladenow informieren lassen.mehr...

Ramallah. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen an der Grenze vom Gazastreifen zu Israel sind nach palästinensischen Angaben mindestens 58 Menschen getötet worden. Mehr als 2700 Palästinenser seien verletzten worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Die Palästinensische Autonomiebehörde will nun eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates beantragen. Die Proteste im Gazastreifen richteten sich gegen die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem sowie eine mehr zehnjährige Blockade durch Israel und Ägypten.mehr...

Brüssel. Lässt sich das Atomabkommen mit dem Iran nach dem einseitigen Ausstieg der USA retten? Nach ersten Krisengesprächen in Brüssel sendet eine entscheidende Partei positive Signale aus. Doch Unternehmen aus der EU drohen weiter US-Sanktionen.mehr...

Paris. Nach den tödlichen Konfrontationen an der Grenze zum Gazastreifen hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron „die Gewalt der israelischen Streitkräfte gegen die Demonstranten“ verurteilt. In Telefonaten mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und dem jordanischen König Abdullah beklagte Macron die große Zahl ziviler palästinensischer Opfer in Gaza, wie der Élyséepalast mitteilte. Gestern hatten die USA ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Im Gazastreifen kam es parallel zu gewaltsamen Protesten, bei denen israelische Soldaten 55 Palästinenser erschossen.mehr...

Ramallah. Die Palästinensische Autonomiebehörde will nach den Protesten mit Dutzenden Toten an der Gaza-Grenze eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates beantragen. Es gehe darum, die letzten Entwicklungen zu diskutieren, sagte PLO-Generalsekretär Saeb Erekat. Man wolle Schutz für das palästinensische Volk unter israelischer Besatzung beantragen. Am Montag hatten die USA ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Im Gazastreifen kam es parallel zu gewaltsamen Protesten, bei denen israelische Soldaten 55 Palästinenser erschossen.mehr...

Berlin. SPD-Chefin Andrea Nahles hat die Verlegung der US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Israel kritisiert und einen gemeinsamen Kurs Europas gefordert. „Einseitige Entscheidungen in dieser schwierigen Gemengelage sind nicht nur wenig hilfreich, sie legen praktisch die Lunte an ein Pulverfass“, sagte Nahles im Bundestag. Die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem hatte für einen Proteststurm der Palästinenser gesorgt. Im Gazastreifen wurden mindestens 52 Menschen von israelischen Soldaten erschossen. Mehr als 2400 Menschen wurden verletzt.mehr...

Jerusalem. Die international umstrittene Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem hat massive Zusammenstöße zwischen Palästinensern und der israelischen Armee mit Dutzenden Toten ausgelöst. Im Gazastreifen wurden bei Protesten am Grenzzaun mindestens 52 Palästinenser von Soldaten erschossen, mehr als 2400 Menschen wurden verletzt, wie die Gesundheitsbehörde in Gaza mitteilte. Die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt löste bei den Palästinensern Zorn aus, in Israel sorgte der Schritt für Genugtuung.mehr...

Jerusalem. Die USA haben ihre Botschaft in Jerusalem offiziell eröffnet. Dieser historische Moment sei „dem Mut einer Person“ zu verdanken: US-Präsident Donald Trump, sagte US-Botschafter David Friedman. Auch wegen der Botschaftseröffnung kam es in den Palästinensergebieten zu massiven Protesten. Bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten wurden im Gazastreifen an der Grenze zu Israel 41 Palästinenser erschossen. Rund 1700 wurden nach den Angaben des palästinensischen Gesundheitsministerium in Gaza verletzt.mehr...

Hintergründe

14.05.2018

USA eröffnen Botschaft in Jerusalem

Jerusalem/Gaza. Die US-Botschaft ist nun in Jerusalem - Trump erfüllt ein zentrales Wahlkampfversprechen. Bei gewaltsamen Protesten werden Dutzende Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen. Doch wie wird dieser Tag die Region verändern - wenn überhaupt?mehr...

Jerusalem. US-Präsident Donald Trump hat anlässlich der US-Botschaft in Jerusalem das Recht Israels auf die Bestimmung seiner Hauptstadt betont. „Israel ist eine souveräne Nation mit dem Recht, seine Hauptstadt selbst zu bestimmen“, sagte Trump in einer Videobotschaft, die bei den Feierlichkeiten ausgestrahlt wurde. „Wir haben in der Vergangenheit das Offensichtliche nicht anerkannt“, sagte Trump. Der Schritt der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und den Sitz der Botschaft von Tel Aviv in die Heilige Stadt zu verlegen, ist international höchst umstritten.mehr...

Nägel im Sand und verdächtige Flüssigkeit

Feuerwehr sperrt Spielplatz in Bövinghausen

Beim ASC lebt nach 5:2 die Hoffnung

Zwei Szenarien für den Aplerbecker Regionalliga-Aufstieg

rnSiewert blickt zurück auf schwierige Saison

BVB-II-Trainer: Meine Aufgabe ist noch nicht beendet