Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Iran-Streit bestimmt Maas' Antrittsbesuch in Washington

Washington. Nach der Kanzlerin nun der Außenminister: Heiko Maas kommt zum Antrittsbesuch nach Washington. Ob er weniger kühl empfangen wird als Angela Merkel, bleibt abzuwarten. Präsident Trump wird er anders als Merkel nicht treffen.

Iran-Streit bestimmt Maas' Antrittsbesuch in Washington

Bundesaußenminister Heiko Maas geht an Bord einer Maschine der Flugbereitschaft. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) beginntheute seinen zweitägigen Antrittsbesuch in Washington, der vom Streit mit den USA über die Iran-Politik bestimmt sein wird.

Die Vorlage dafür hat am Montag der neue US-Außenminister Mike Pompeo gegeben: In seiner ersten Grundsatzrede stellte er die neue Iran-Strategie der USA nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen vor. Sie besteht aus einer langen Liste von Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region und Drohungen mit härtesten Wirtschaftssanktionen.

Alle anderen Vertragsstaaten, die das Abkommen zur Verhinderung einer iranschen Atombombe mit Teheran ausgehandelt haben, wollen die Vereinbarung dagegen retten. Dafür müssen sie aber trotz US-Sanktionen wirtschaftliche Anreize für den Iran aufrechterhalten.

Maas will am Dienstag in Washington zunächst mit Kongressabgeordneten sprechen, am Mittwoch ist dann das Treffen mit Pompeo geplant. Ob es auch zu einem Termin mit dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, kommt, war noch unklar.

Es ist bereits der dritte USA-Besuch von Maas seit seinem Amtsantritt Mitte März. Die ersten beiden Male war er aber nur in New York, weil Pompeo erst Ende April ins Amt kam. Dessen Vorgänger Rex Tillerson war einen Tag vor Maas' Amtsantritt entlassen worden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Ausland

US-Politik ringt um Kompromiss in der Flüchtlingspolitik

Washington. Wie weiter an der Südgrenze der USA? Nach dem Stopp der Trennung von Flüchtlingsfamilien macht sich die First Lady vor Ort ein Bild. Für Schlagzeilen und Diskussionen sorgt aber nicht die Politik, sondern eine Jacke.mehr...

Ausland

EU-Staaten beraten über Asyl: CSU warnt vor Scheckbuch-Deals

Berlin/Brüssel. Endlich tut sich auf europäischer Ebene etwas in Sachen Asylpolitik. Kommissionschef Juncker schlägt strengere Regeln vor. Das hat wohl auch mit der CSU zu tun, die in diesen Tagen oft wirkt wie ein gereizter Stier.mehr...

Ausland

Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise

Istanbul/Berlin. Der Linken-Abgeordnete Hunko war schon beim Referendum in der Türkei Wahlbeobachter. Anschließend geriet er in die Kritik der Regierung. Nun wollte er für die OSZE erneut als Wahlbeobachter anreisen - und muss kurz vor dem Start des Fliegers aussteigen.mehr...

Ausland

Von der Leyen rügt Trumps „Kommentare vom Spielfeldrand“

Berlin. Immer Ärger um zwei Prozent: Im Streit um den deutschen Wehretat lobt US-Verteidigungsminister Jim Mattis die Fortschritte der Deutschen. Nur fraglich, ob sein Chef das auch so sieht.mehr...

Ausland

Melania Trump besucht Flüchtlingskinder

Washington. Nach einer Kehrtwende Donald Trumps in der Flüchtlingspolitik tritt die US-Politik auf der Stelle. Wie kann ein Kompromiss aussehen? Die Bilder des Tages aber gehören der First Lady - überraschend fährt sie zu Kindern an die Grenze.mehr...

Ausland

Visegrad-Staaten erteilen dem Asyl-Sondergipfel eine Abfuhr

Budapest. Die mitteleuropäische Staatengruppe hält an ihren umstrittenen Positionen zur Migrations- und Asylfrage fest. Der Asyl-Sondergipfel in Brüssel interessiert sie nicht. Österreichs Kanzler Kurz reist als „Brückenbauer“ zu ihrem Gipfel nach Budapest - und zeigt sehr viel Verständnis für ihre Politik.mehr...