Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Alle Artikel zum Thema: Iran

Iran

St. Petersburg. Der Iran hat bei der Fußball-WM in Russland einen überraschenden Auftaktsieg gefeiert. In Gruppe B setzte sich die Mannschaft gegen das favorisierte Marokko mit 1:0 durch. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit durch ein Eigentor von Marokkos Aziz Bouhaddouz vom Zweitligisten FC St. Pauli. In den weiteren Gruppenspielen treffen Marokko und der Iran jeweils auf Europameister Portugal und Ex-Weltmeister Spanien.mehr...

Erste Bundesliga

15.06.2018

Last-Minute-Sieg für Iran: 1:0 gegen Marokko

St. Petersburg. Mehr als 90 Minuten fallen keine Tore zwischen dem Iran und Marokko. Dann sorgt der eingewechselte Aziz Bouhaddouz aus Deutschland mit einem Eigentor für die Entscheidung und grenzenlosen Jubel beim Gegner. Nach dem Blackout gibt sich der Zweitliga-Profi kämpferisch.mehr...

Qingdao. Irans Präsident Hassan Ruhani wünscht sich nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen einen stärkeren Austausch mit Russland. Ein ernsthafter und wichtiger Dialog sei erforderlich, sagte Ruhani laut der russischen Nachrichtenagentur Tass bei einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin in China. Der iranische Präsident fügte hinzu, dass die Beziehungen zu Russland sich zunehmend positiv entwickelten. Den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen nannte er illegal.mehr...

Qingdao. Irans Präsident Ruhani wünscht sich nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen einen stärkeren Austausch mit Russland. Ein ernsthafter und wichtiger Dialog sei erforderlich, sagte Ruhani laut der Nachrichtenagentur Tass bei einem Treffen mit Russlands Präsidenten Putin in China.mehr...

Teheran. Der Iran bereitet sich technisch auf ein Scheitern des Atomabkommens von 2015 vor. Dann würde der Iran innerhalb eines Monats die Zentrifugen-Fabrik Ahmadi-Roschan in Natans im Zentraliran betriebsbereit machen, sagte Atomchef und Vizepräsident Ali-Akbar Salehi im Staatsfernsehen. „Wir hoffen, dass ein Scheitern des Deals nicht eintreffen wird, aber technisch bereiten wir uns trotzdem schon vor“. Nach dem Abkommen darf der Iran bis 2025 nur etwa 6000 langsame Zentrifugen für eine Urananreicherung unter 4 Prozent nutzen.mehr...

Brüssel. Zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran hat die EU-Kommission das überarbeitete Abwehrgesetz gegen US-Sanktionen beschlossen. Laut Kommission wurde zudem die geplante Änderung des Mandats für die Europäische Investitionsbank angenommen. Sie soll es der EIB ermöglichen, künftig auch EU-Investitionen im Iran zu unterstützen. Hintergrund der Maßnahmen ist der einseitige Rückzug der USA aus dem Atomabkommen. Wiedereingeführte US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, können auch nicht-amerikanische Unternehmen treffenmehr...

Tel Aviv. Die israelische Regierung verurteilt die von Irans oberstem Führer angeordneten Vorbereitungen für eine unbegrenzte Urananreicherung und droht dem Land mit einem militärischen Angriff. Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärte in einer Videobotschaft, Iran wolle „ein Arsenal von Atombomben“ produzieren, um Israel zu zerstören. Man werde dem Iran nicht gestatten, sich Nuklearwaffen zu verschaffen.mehr...

Tel Aviv/Teheran. Darin sind sich die USA, Israel, Russland und China einig: Der Iran muss daran gehindert werden, die Atombombe zu bauen. Nun beginnt Teheran aber mit Vorbereitungen für eine stärkere Urananreicherung - angeblich alles legal. Israel reagiert heftig.mehr...

Berlin. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert, dem Beispiel der USA zu folgen und eine härtere Politik gegenüber dem Iran zu verfolgen. „Der Iran ruft zu unserer Zerstörung auf“, sagte Netanjahu nach einem Treffen mit Merkel in Berlin. Die Anführer des Landes würden Israel als Krebsgeschwür bezeichnen, das von der Landkarte zu tilgen sei. Merkel betonte: „Uns eint das Ziel, dass der Iran niemals eine nukleare Bewaffnung bekommen darf.“ Uneinigkeit gebe es nur über den Weg, um das Ziel zu erreichen.mehr...

Berlin. Oum Kulthum gilt als die Maria Callas des Nahen Ostens. Doch wer ist diese gefeierte ägyptische Sängerin? Der Film der iranischen Regisseurin Shirin Neshat richtet dabei auch den Blick auf alle Frauen im Nahen Osten.mehr...

Damaskus. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat den US-Verbündeten in Syrien mit Angriffen gedroht. Die erste Option im Umgang mit den Syrischen Demokratischen Kräften seien Verhandlungen, sagte Assad in einem Interview. Sollte ein friedliches Zusammenleben aller Syrer aber nicht möglich sein, „dann werden wir alle diese Gebiete (der SDF) mit Gewalt befreien“. Die SDF werden von der Kurdenmiliz YPG dominiert und kontrollieren große Gebiete. Sie sind in dem Bürgerkriegsland der wichtigste Verbündete der US-geführten internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.mehr...

Wien. Der Iran hält sich nach den Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde weiterhin an die Auflagen des Atomabkommens. Das geht aus dem ersten Quartals-Bericht der IAEA-Inspektoren seit dem Ausstieg der USA aus dem Abkommen Anfang Mai hervor. Die IAEA legte ihn in Wien vor. Das Abkommen wurde 2015 geschlossen, um den Bau einer iranischen Atombombe zu verhindern. Seitdem haben die Inspektoren keine Verstöße der islamischen Republik gegen die Auflagen festgestellt. US-Präsident Donald Trump hatte es aber als Lüge bezeichnet, dass der Iran seine Verpflichtungen erfülle.mehr...

Wien. Der Iran hält die Auflagen des von den USA gekündigten Atomabkommens nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien weiterhin ein. Das teilte die IAEA am Donnerstag in Wien mit.mehr...

Wien. Der Iran hält die Auflagen des von den USA gekündigten Atomabkommens nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde weiterhin ein. Das teilte die IAEA in Wien mit.mehr...

Hintergründe

24.05.2018

Merkel und Chinas neue Muskelmänner

Peking. Es ist eine Gratwanderung für die Kanzlerin. In Peking stößt sie auf ein gewachsenes Selbstbewusstsein in einer sich rasch verändernden Weltordnung. Da muss sie schon mal kräftig gegenhalten.mehr...

Wien. Drei Jahre ist das Atomabkommen mit dem Iran reibungslos gelaufen, dann sind die USA ausgestiegen. Die Atomwächter haben jetzt geprüft, ob der Iran sich wie bisher weiter an die Abmachungen hält.mehr...

Washington. Bundesaußenminister Heiko Maas hat die geschlossene Haltung der Europäer gegen den von den USA eingeschlagenen Weg in der Iran-Politik betont. Europa sei entschlossen, das Atomabkommen mit dem Iran beizubehalten, sagte Maas im Anschluss an ein Treffen mit US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Washington. „Ich glaube, dass es in dieser Frage eine große Geschlossenheit in der Europäischen Union gibt.“ Der Antrittsbesuch in Washington brachte in dieser Frage keinerlei Annäherung.mehr...

Dubai. Die Fluggesellschaft Fly Dubai hat Meldungen über eine versuchte Entführung einer ihrer Maschinen zurückgewiesen. Flug FZ301 sei wegen des Fehlverhaltens eines Passagieres nach dem Start in Richtung Kabul nach Dubai zurückgekehrt, teilte die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit. Das Flugzeug habe über dem Iran gedreht, hieß es weiter. Der Passagier sei nach der Landung festgenommen worden, der Vorfall werde untersucht. Weitere Details nannte Fly Dubai nicht.mehr...

Washington. Im Streit zwischen der EU und den USA um das iranische Atomabkommen hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas bei seinem Antrittsbesuch in Washington unnachgiebig gezeigt. Bei einem Treffen mit dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, untermauerte Maas den festen Willen der Europäer, an dem Abkommen festzuhalten. Man wolle keine Verbreitung von Nuklearwaffen in der erweiterten Nachbarschaft und daran habe sich nichts geändert, sagte Maas. Mit den beiden anderen europäischen Vertragsparteien Frankreich und Großbritannien sei er sich in der Sache einig.mehr...

Washington. Es ist wohl der schwierigste Antrittsbesuch eines deutschen Außenministers in Washington seit langer Zeit. Bei den Gesprächen von Heiko Maas geht es vor allem um ein Thema: den Iran.mehr...

Washington. Bundesaußenminister Heiko Maas trifft heute in Washington seinen US-Amtskollegen Mike Pompeo, um mit ihm vor allem über das Atomabkommen mit dem Iran zu sprechen. Er spricht auch mit dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, im Weißen Haus. Er gilt wie Pompeo als Hardliner gegenüber dem Iran. Pompeo hatte am Montag in seiner ersten Grundsatzrede die neue Iran-Strategie der USA nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen vorgestellt. Maas hat bereits erklärt, dass die Europäer sich dadurch nicht von ihrem Kurs abbringen lassen wollen.mehr...

Berlin. Erstmals seit der Bildung der neuen Bundesregierung reist Kanzlerin Angela Merkel heute zu einem China-Besuch nach Peking. Der Besuch wird überschattet von den Auseinandersetzungen über den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran und das Tauziehen um das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm. Merkel, die erst am Donnerstagmorgen in Peking eintrifft, reist mit einer kleinen Wirtschaftsdelegation. Größere Abkommen sollen bei ihrem Besuch nicht unterzeichnet werden.mehr...

Washington. Im Streit zwischen EU und USA um das iranische Atomabkommen hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas bei seinem Antrittsbesuch in Washington unnachgiebig gezeigt. Deutschland und Europa seien entschlossen, alles dazu beizutragen, dieses Abkommen aufrecht zu erhalten, sagte er nach ersten Gesprächen mit Kongressabgeordneten. Die USA sind aus der Vereinbarung zur Verhinderung einer iranischen Atombombe ausgestiegen, weil sie ihnen nicht weit genug geht. Alle anderen Vertragsparteien - darunter Deutschland - wollen das Abkommen dagegen retten.mehr...

Teheran. Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat eine Aufhebung des Stadionverbots für Frauen gefordert. Im Islam gebe es zwischen Frauen und Männern keinen Unterschied - daher sollte Frauen auch erlaubt werden, an sportlichen Wettbewerben teilzunehmen, sagte Ruhani. Eine Aufhebung des fast 40-jährigen Stadionverbots wäre seiner Einschätzung nach weltweit auch eine gute Werbung für die Rolle der Frauen im Islam. Ruhani wies die Rechtfertigung der Kleriker für das Verbot zurück.mehr...

Washington. Zum Auftakt seines Antrittsbesuchs in den USA hat Bundesaußenminister Heiko Maas die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen trotz aller Differenzen betont. „Unsere Bindung zu den Vereinigten Staaten ist eng und tief, auch wenn wir nicht überall einer Meinung sind“, sagte er nach seiner Ankunft in der US-Hauptstadt. Gerade deswegen sei es so wichtig, im Gespräch zu bleiben. Die transatlantischen Beziehungen seien allerdings einem „Wandel“ unterworfen, fügte der SPD-Politiker hinzu. Der Besuch wird vom Streit mit den USA über die Iran-Politik bestimmt.mehr...

Teheran. Weil er von Wahlfälschung bei der Präsidentenwahl 2009 gesprochen hatte darf der Filmemacher den Iran nicht verlassen und konnte auch nicht persönlich seinen Preis für das beste Drehbuch bei den Filmfestspielen in Cannes annehmen.mehr...

Washington. Die USA wollen den Iran auf die harte Tour bändigen. Die Europäer setzen auf wirtschaftliche Anreize. Es ist ein Kräftemessen mit ungewissem Ausgang - und kaum Kompromissmöglichkeiten. Was ist da für Außenminister Maas beim Antrittsbesuch in Washington überhaupt zu holen?mehr...

Washington. Bundesaußenminister Heiko Maas beginnt heute seinen zweitägigen Antrittsbesuch in Washington, der vom Streit über die Iran-Politik bestimmt sein wird. Die Vorlage dafür hat der neue US-Außenminister Mike Pompeo gegeben: In einer Grundsatzrede stellte er die neue Iran-Strategie der USA nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen vor. Sie besteht aus einer langen Liste von Forderungen und Drohungen mit härtesten Wirtschaftssanktionen. Maas hat sich unbeeindruckt von den neuen US-Drohungen gezeigt. Deutschland und Europa wollten weiterhin die bestehende Vereinbarung erhalten.mehr...

Washington. Nach der Kanzlerin nun der Außenminister: Heiko Maas kommt zum Antrittsbesuch nach Washington. Ob er weniger kühl empfangen wird als Angela Merkel, bleibt abzuwarten. Präsident Trump wird er anders als Merkel nicht treffen.mehr...

Buenos Aires. Außenminister Heiko Maas hat sich unbeeindruckt von den neuen US-Drohungen gegen den Iran gezeigt. „Für uns hat sich in der Sache nichts geändert“, kommentierte er nach einem G20-Treffen in Buenos Aires die Grundsatzrede von US-Außenminister Mike Pompeo zur neuen Iran-Strategie seines Landes nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen. Deutschland und Europa wollten weiterhin die bestehende Vereinbarung erhalten. Pompeo hatte eine lange Liste von Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region präsentiert und mit härtesten Wirtschaftssanktionen zur Durchsetzung der Forderungen gedroht.mehr...

Teheran. Irans Präsident Hassan Ruhani hat die Drohungen von US-Außenminister Mike Pompeo zurückgewiesen. „Ein Mann, der gestern noch im Geheimdienst arbeitete, will nun einem souveränen Staat wie dem Iran vorschreiben, war er tun soll und was nicht“, sagte Ruhani. So jemand könne nicht ernstgenommen werden. Auch die internationale Gemeinschaft werde nicht zulassen, dass die USA dem Rest der Welt Vorschriften mache. Pompeo hatte dem Iran angedroht, das Land wirtschaftlich auszutrocknen, sollte es nicht auf eine lange Liste von US-Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region eingehen.mehr...

Washington/Teheran. Eine neues Konzept für den Nahen Osten war es nicht ganz, was US-Außenminister Pompeo vorlegte. Vielmehr eine unmissverständliche Botschaft in Richtung Teheran. Entweder der Iran spurt, oder er spürt - die harte Hand Washingtons.mehr...

Buenos Aires. Zum Auftakt des G20-Treffens in Buenos Aires hat Außenminister Heiko Maas für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran geworben. Es aufzugeben bedeute, sich in eine völlig ungewisse Zukunft zu begeben, was die Frage der Nuklearwaffen im Iran angehe, sagte der SPD-Politiker nach seiner Ankunft in der argentinischen Hauptstadt. „Dabei geht es gar nicht so sehr um den Iran, sondern es geht um unsere eigenen originären Sicherheitsinteressen, die deutschen, aber auch die europäischen.“ US-Außenminister Mike Pompeo nimmt nicht an dem Treffen der führenden Wirtschaftsmächte der Welt teil.mehr...

Teheran. Der Iran hat die wirtschaftlichen Maßnahmen der EU zur Rettung des Atomabkommens zwar begrüßt, wartet aber auf Ergebnisse in der Praxis. „Die EU ist in der Tat ernsthaft bemüht den Deal zu retten, aber wir müssen die praktischen Folgen dieser Initiativen und Versprechen abwarten“, sagte Vizepräsident Ali-Akbar Salehi. US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen gegen den Widerstand der europäischen Partner aufgekündigt. Die Entscheidung des Irans hängt laut Salehi davon ab, ob die EU-Initiativen ausreichen, um die geregelten Interessen Irans auch zu realisieren.mehr...

Berlin. Der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, ist überzeugt, dass viele mit dem Iran handelnde deutsche Firmen nicht den Bruch mit den USA wagen werden. „Ich weiß aber von vielen deutschen Unternehmen, dass sie offen zugeben, dass sie nicht mit dem Iran Geschäfte machen wollen, wenn das ihr amerikanisches Geschäft aufs Spiel setzt“, sagte Grenell am Freitag im Deutschlandfunk. Die EU-Staaten wollen noch an diesem Freitag ein Gesetz wieder aufleben lassen, das europäische Unternehmen beim Handel mit dem Iran vor US-Sanktionen schützen soll.mehr...

Singapur/Frankfurt. Die Ölpreise haben sich in der Nähe der am Vortag erreichten mehrjährigen Höchststände gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 79,53 US-Dollar.mehr...

Schlaglichter

18.05.2018

Merkel zu Treffen mit Putin abgereist

Berlin. Ein Jahr nach ihrem letzten Besuch in Russland ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Sotschi abgeflogen. Im Mittelpunkt des eintägigen Arbeitsbesuchs am Schwarzen Meer dürften der Krieg in Syrien und das von Trump aufgekündigte Atom-Abkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen an dem Iran-Abkommen festhalten. Merkel will auch darauf dringen, die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ostukraine voranzutreiben.mehr...

Berlin. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich zurückhaltend über die EU-Pläne zur Wiederbelebung eines Gesetzes zur Abwehr von US-Sanktionen geäußert. Die EU müsse nun „sehr genau prüfen“, ob sie ihre Ziele damit erreiche oder ob nicht am Ende vor allem europäische Firmen damit geschädigt werden, sagte er in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte nach einem EU-Spitzentreffen in Sofia gesagt, es gehe der EU darum, vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu schützen.mehr...

Sofia. In der EU wird schon heute viel gestritten. Will man da noch mehr Länder am Tisch sitzen haben? Nicht so schnell, meint die EU. Aber Hoffnung macht sie den Westbalkan-Staaten schon.mehr...

Schlaglichter

17.05.2018

Die EU macht Trump ein Angebot

Sofia. Im Handelsstreit wollen die Europäer die USA mit Zugeständnissen locken. Falls die EU auf Dauer von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen werde, sei die EU bereit, „darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren“, sagte Kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Auch zum Iran-Atomabkommen gebe es eine geschlossene Haltung der EU-Staaten, so Merkel. Man sei sich einig, dass das Abkommen nicht vollkommen sei, man wolle aber trotz der Abkehr der USA daran festhalten.mehr...

Sofia. Kanzlerin Angela Merkel hat Zugeständnisse im Handelsstreit mit den USA in Aussicht gestellt, falls die Europäische Union unbefristet von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Dann sei die EU bereit, „darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren“, sagte Merkel vor einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Zum Iran-Atomabkommen gebe es eine geschlossene Haltung der EU-Staaten, sagte sie. Das Abkommen sei noch nicht vollkommen, trotz der Abkehr der USA wolle man aber daran festhalten.mehr...

Ausland

17.05.2018

Die EU macht Trump ein Angebot

Sofia. US-Präsident Trump macht Politik mit den Ellenbogen. Zuletzt hat er seine Partner in Handelsfragen und mit dem Ausstieg aus dem Iran-Atomabkommen düpiert. Nun will die EU ihn ködern.mehr...

Sofia. Nach der Abkehr der USA vom Atomabkommen mit dem Iran halten die 28 EU-Staaten geschlossen dagegen. Die Staats- und Regierungschefs waren sich bei ihrem Treffen in Sofia am Abend nach Angaben von Diplomaten einig, an dem Vertrag festzuhalten, solange der Iran das auch tut. Damit geht die EU auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Donald Trump. Doch winkt sie im Streit um US-Strafzölle mit Zugeständnissen, falls Trump einlenkt. Gipfelchef Donald Tusk hatte Trumps Kurs vor dem Treffen scharf kritisiert und eine „geschlossene europäische Front“ dagegen verlangt.mehr...

Sofia. Nach dem Rückzug von US-Präsident Donald Trump aus dem Iran-Atomabkommen gibt Europa kräftig kontra. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs kamen am Abend in Sofia zusammen, um Rettungsmaßnahmen für den Vertrag zu beraten. Gipfelchef Donald Tusk kritisierte Trumps Kurs scharf und verlangte eine „geschlossene europäische Front“ dagegen. Der Iran zeigt sich grundsätzlich bereit, sich weiter an die im Abkommen festgelegten Auflagen für sein Atomprogramm zu halten, verlangt aber dafür die zugesagten wirtschaftlichen Vorteile.mehr...

Sofia. Eine Woche nach dem Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran zeichnet sich eine erste Maßnahme der Europäer zur Rettung der Vereinbarung ab. Die EU-Kommission erklärte in Brüssel, sie könnte im Notfall ein Gesetz zur Abwehr US-amerikanischer Sanktionen reaktivieren. Ob und wann das EU-Abwehrgesetz zum Einsatz kommen könnte, sollte am Abend auch beim EU-Gipfel in Sofia beraten werden.mehr...

Berlin. Deutschland will, wenn es in den UN-Sicherheitsrat gewählt wird, vor allem für eine Stärkung internationaler Institutionen und Abkommen eintreten. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Nationalisten und Populisten versuchen, das Rad zurückzudrehen“, sagte Außenminister Heiko Maas in der Haushaltsdebatte im Bundestag. Deutschland bewirbt sich für die Jahre 2019 und 2020 für einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die Wahl findet am 8. Juni statt. Es wird erwartet, dass Deutschland die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit erhält.mehr...

Sofia/Brüssel/Teheran/Berlin. Die Chancen sind mäßig, aber die Europäer sind fest entschlossen: Das Atomabkommen mit dem Iran soll gerettet werden. Der erste Schritt auf dem schwierigen Weg wird schon vorbereitet.mehr...

Brüssel. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat sich nach Spitzengesprächen in Brüssel optimistisch gezeigt, dass das internationale Atomabkommen mit seinem Land trotz des Rückzugs der USA Bestand haben kann. „Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Sarif nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA fordert der Iran von den Europäern Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile. Dabei geht es dem Land vor allem darum, weiterhin von Sanktionserleichterungen zu profitieren.mehr...

Sofia. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs beraten am Abend in Sofia über ihre Antwort auf die jüngsten Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump. Dabei geht es um Trumps Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran und die angedrohten US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der EU. Auch die Gewalt im Gazastreifen nach der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem soll Thema sein. Bei allen drei Themen stimmt die EU nicht mit der US-Regierung überein.mehr...

Brüssel. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat sich nach Spitzengesprächen in Brüssel optimistisch gezeigt, dass das internationale Atomabkommen mit seinem Land trotz des Rückzugs der USA Bestand haben kann. „Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Sarif nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Viel werde nun davon abhängen, was in den nächsten Wochen erreicht werden könne. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA fordert der Iran von den Europäern Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile.mehr...

Brüssel. Bundesaußenminister Heiko Maas hat dem Iran zu Beginn der Gespräche über eine Rettung des Atomabkommens versichert, dass die Bundesregierung alle Instrumente zum Erhalt der wirtschaftlichen Anreize prüfen werde. „Einfach wird das nicht werden. Das ist uns allen klar“, betonte er in Brüssel. Bei dem Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens sowie der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini mit dem iranischen Außenminister Mohamed Dschawad Sarif werde es zunächst einmal darum gehen, sich die Erwartungen Teherans anzuhören.mehr...

Brüssel. Nach ersten Spitzengesprächen zur Rettung des Atomabkommens mit den Iran haben die beteiligten Parteien Zuversicht demonstriert. Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif und EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini gaben sich nach einem Treffen in Brüssel optimistisch, dass das Abkommen auch nach dem einseitigen Ausstieg der USA Bestand haben kann. Mogherini sprach von einem „sehr produktiven Treffen“. Die EU sei entschlossen, den Deal zu bewahren. Er sei essenziell für die Sicherheit der EU und für ein globales System, das die Weiterverbreitung von Atomwaffen verhindere.mehr...

Hintergründe

15.05.2018

Zweckoptimismus gegen die Hilflosigkeit

Brüssel. Dem Atomabkommen mit dem Iran droht nach dem einseitigen Ausstieg der USA das Aus. Bei den Rettungsversuchen geht es nun vor allem um die Frage: Wie weit sind die Europäer bereit zu gehen?mehr...

Berlin. Trotz des Ausstiegs der USA hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel noch einmal zum Atom-Deal mit dem Iran bekannt. „Das Abkommen gegen die atomare Aufrüstung im Iran ist ein Abkommen, das sicherlich Schwächen hat, aber ein Abkommen, zu dem wir stehen sollten“, sagte sie beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin. Merkel räumte ein, dass der Iran eine Bedrohung für Israel darstelle. „Aber wir glauben trotzdem, dass wir mit dem Abkommen bessere Voraussetzung hätten, mit dem Iran über weitere Abkommen zu sprechen.“mehr...

Berlin. Die EU wird nach den Worten von Außenminister Heiko Maas (weiter am Atomabkommen mit dem Iran festhalten, solange sich auch die Führung in Teheran daran hält. Das sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er äußerte sich vor Krisengesprächen heute in Brüssel. Dort wollen die Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und dem Iran gemeinsam mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sondieren, ob und wie das internationale Atomabkommen von 2015 gerettet werden kann.mehr...

Brüssel. Lässt sich das Atomabkommen mit dem Iran nach dem einseitigen Ausstieg der USA retten? Nach ersten Krisengesprächen in Brüssel sendet eine entscheidende Partei positive Signale aus. Doch Unternehmen aus der EU drohen weiter US-Sanktionen.mehr...

Teheran. Der Iran hat der Europäischen Union eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um die Umsetzung des Atomabkommens auch nach dem Ausstieg der USA zu garantieren. Das berichtet das Internetportal des Parlaments in Teheran. Nach Informationen aus Teheran verlangt das EU-Trio Deutschland, Frankreich und Großbritannien aber 90 Tage. Das Thema solle deshalb beim Treffen der Außenminister morgen in Brüssel erörtert werden. Außenminister Heiko Maas sagte im ZDF, dass auch der Iran ein Interesse daran habe, das Abkommen aufrechtzuerhalten - auch weil das Land eine wirtschaftliche Perspektive brauche.mehr...

Brüssel/Teheran. Die Europäer wollen nach dem Ausstieg der USA am Atomdeal mit dem Iran festhalten. Wie das gehen soll, darüber wird an diesem Dienstag in Brüssel beraten. Nun gibt es ein Ultimatum.mehr...

Peking. China will gemeinsam mit dem Iran nach einer Lösung im Streit um das von den USA gekündigte Atomabkommen suchen. Man werde ​weiter daran arbeiten, das Abkommen aufrechtzuerhalten. Das sagte der chinesische Außenminister Wang Yi bei einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif​. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua zitierte Sarif mit den Worten, es sei die Verantwortung und Pflicht aller Parteien, dafür zu sorgen, das dass Atomabkommen auf wirksame Weise umgesetzt werde. Nach seiner Station in Peking wird Sarif als nächstes in Moskau und Brüssel erwartet.mehr...

Teheran. Der Iran hat der EU eine Frist von 60 Tagen gesetzt, die weitere Umsetzung des Atomabkommens auch nach dem Ausstieg der USA zu garantieren. Das wurde bei einem Treffen unter Teilnahme des iranischen Vizeaußenministers Abbas Araghchi festgelegt. Das berichtete das Internetportal des Parlaments in Teheran. Nach Informationen aus Teheran beansprucht das EU-Trio Deutschland, Frankreich und Großbritannien jedoch 90 Tage. Dieses Thema solle deshalb bei dem Treffen der Außenminister am Dienstag in Brüssel erörtert werden.mehr...

Berlin. Kurz vor einem Spitzentreffen mit dem Iran hat sich Außenminister Heiko Maas zuversichtlich gezeigt, dass Teheran im internationalen Atomabkommen bleibt. „Wir sind der Auffassung, dass nicht nur wir ein Interesse daran haben, dass dieser Atomvertrag bestehen bleibt, sondern auch der Iran“, sagte der SPD-Politiker in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. Das Land brauche eine wirtschaftliche Perspektive. Die Europäer würden dem Iran noch einmal deutlich machen, dass sie eine Aufrechterhaltung des Abkommens wollten - auch die anderen Vertragspartner hätten dies signalisiert.mehr...

Berlin. Kurz vor einem Spitzentreffen mit dem Iran hat sich Außenminister Heiko Maas zuversichtlich über einen Verbleib der Islamischen Republik im internationalen Atomabkommen geäußert.mehr...

Berlin. Der Staat kann deutsche Unternehmen, die nach der Kündigung des Atomdeals durch die USA weiter mit dem Iran Handel treiben, nach Worten von Außenminister Heiko Maas kaum vor US-Sanktionen schützen. Eine einfache Lösung, Unternehmen von allen Risiken amerikanischer Sanktionen abzuschirmen, sehe er nicht, sagte er der „Bild am Sonntag“. In den Gesprächen mit dem Iran und den anderen Unterzeichnern des Abkommens müsse es deshalb auch darum gehen, wie Handel mit dem Iran weiter möglich sein könne. Die USA wollen, dass möglichst niemand mehr mit dem Iran Handel treibt.mehr...

Washington/Tel Aviv. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist gerade voll entbrannt, da droht Anfang der Woche die nächste Eskalationsstufe. Und wieder steckt ein Alleingang von US-Präsident Trump dahinter.mehr...

Tel Aviv/Damaskus/Washington. Es kam wie prophezeit: Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran fallen die Masken in Nahost. Eine Eskalation ist nicht mehr ausgeschlossen.mehr...

Berlin. Angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten hat der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen die EU zum Handeln aufgefordert. Diese sollte die Staaten aus der Region „schnellstmöglich zu einem Nahost-Gipfel einladen“, schlug er in der „Passauer Neuen Presse“ vor. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Teheran hatte sich der Konflikt zwischen Israel und dem Iran erheblich verschärft. Die israelische Luftwaffe reagierte auf einen Raketenangriff aus Syrien auf die von Israel besetzten Golanhöhen mit massiven Attacken auf iranische Ziele in Syrien.mehr...

Tel Aviv. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran nährt die Eskalation zwischen Teheran und Jerusalem weltweite Sorgen vor einem Krieg in Nahost. Auf seit Wochen andauernde, Israel zugeschriebene Luftangriffe auf iranische Stellungen in Syrien reagierte der Iran unmittelbar nach der Bekanntgabe Donald Trumps. Die israelische Luftwaffe quittierte das ihrerseits mit massiven Attacken auf iranische Ziele in Syrien. Die US-Regierung macht Teheran für die drohende Eskalation verantwortlich und rief andere Länder auf, ihren Druck auf den Iran zu erhöhen.mehr...

Wien. Bei der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien ist der für das iranische Atomprogramm zuständige Chefinspektor Tero Varjoranta zurückgetreten. Gründe für diesen Schritt nannte die Behörde nicht. Die endgültige Nachfolge werde so schnell wie möglich geregelt. Die IAEA kontrolliert seit dem Atom-Abkommen mit dem Iran 2015 in besonders strikter Form die Einhaltung aller Vorschriften. Sie sollen verhindern, dass der Iran eine Atombombe baut. Die USA hatten den Deal jüngst aufgekündigt. Die anderen Partner des Abkommens wollen an dem Deal festhalten. mehr...

Washington. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat andere Länder aufgerufen, ihren Druck auf den Iran zu erhöhen. Das Verhalten des Iran sei gefährlich und leichtsinnig, teilte das Weiße Haus mit. Die Revolutionsgarden hätten israelische Bürger mit Raketen angegriffen und dem Iran nahestehende Gruppen im Jemen hätten eine Rakete in Richtung der saudischen Hauptstadt Riad gelenkt. Israel macht die Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden verantwortlich für die Attacke auf die von Israel besetzten Golanhöhen. Israel griff daraufhin iranische Ziele in Syrien an.mehr...

Münster. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch US-Präsident Donald Trump kritisiert. Sicherlich sei das Abkommen alles andere als ideal, sagte sie beim Katholikentag in Münster. Trotzdem glaube sie, dass es nicht richtig sei, dass man das Abkommen eibseitigt aufkündige. „Das verletzt das Vertrauen in die internationale Ordnung.“ Der letzte Satz ging in tosendem Applaus unter. Die CDU-Chefin sprach am dritten Tag des Glaubenstreffens vor rund 4000 Zuschauern in der Halle Münsterland.mehr...

Brüssel. Nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran kommen die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens am Dienstag in Brüssel mit der EU-Chefdiplomatin und ihrem iranischen Kollegen zusammen. Zunächst werde es ein Treffen der drei europäischen Außenminister mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini geben, anschließend käme der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hinzu, teilte die EU-Kommission mit. Details nannte die Brüsseler Behörde zunächst nicht.mehr...

Hintergründe

11.05.2018

Bietet Europa Trump nun die Stirn?

Brüssel. Europa fühlt sich nach der Abkehr des US-Präsidenten vom Atomabkommen mit dem Iran abermals brüskiert. Es geht längst ums Grundsätzliche: Soll Trump uns die Regeln diktieren? Das fragt nicht nur Macron.mehr...

Berlin. Die meisten im Ausland tätigen deutschen Unternehmen erwarten für das laufende Jahr gute Geschäfte, aber die Sorgen wegen der US-Politik gegenüber Russland und dem Iran schlagen aufs Gemüt. „Das ist ein enormes Damoklesschwert“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, in Berlin. Denn wegen des US-Sanktionsrechts würden von den neuen Sanktionen auch deutsche Unternehmen getroffen, wenn diese zum Beispiel im Iran Geschäfte machen und zugleich in den USA tätig sind.mehr...

Münster. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf dem Katholikentag in Münster einer einseitigen nationalen Politik eine Absage erteilt. „Wir entscheiden uns auch in schweren Zeiten für die Stärkung des Multilateralismus“, sagte die Kanzlerin am Freitag in einer Rede in der Halle Münsterland. „Das ist die Aufgabe, die jetzt drängender denn je vor uns steht.“ Der Multilateralismus stehe unter Druck, unter anderem durch die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch Präsident Donald Trump und den Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen. Inwieweit das Iran-Abkommen ohne die USA noch am Leben gehalten werden könne, müsse sich noch zeigen.mehr...

Münster. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Katholikentag in Münster einer einseitigen nationalen Politik eine Absage erteilt. „Wir entscheiden uns auch in schweren Zeiten für die Stärkung des Multilateralismus“, sagte die Kanzlerin in der Halle Münsterland. „Das ist die Aufgabe, die jetzt drängender denn je vor uns steht.“ Der Multilateralismus stehe unter Druck, unter anderem durch die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch Präsident Donald Trump und den Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen.mehr...

Münster. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch US-Präsident Donald Trump kritisiert. Sicherlich sei das Abkommen alles andere als ideal. „Trotzdem glaube, ich dass es nicht richtig ist, ein Abkommen, das verabredet wurde, über das man dann im UN-Sicherheitsrat abgestimmt hat, einstimmig es gebilligt hat, dass man ein solches Abkommen einseitig aufkündigt“, sagte Merkel am Freitag beim Katholikentag in Münster. „Das verletzt das Vertrauen in die internationale Ordnung.“mehr...

Berlin. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn die Europäer zu größerer Unabhängigkeit gemahnt. „Es ist unsere verdammte Pflicht, für 500 Millionen Europäer alles zu tun, damit dieser Deal nicht zerbricht“, sagte Asselborn im ZDF-„Morgenmagazin“. Wenn die USA aus dem Abkommen aussteigen wollten, sei das ihre Sache - das Abkommen selbst bestehe weiter. Man müsse sich nicht bieten lassen, dass der US-Präsident der EU leichtfertig sage, was zu tun sei.mehr...

Berlin. Nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor überstürzten Gegenmaßnahmen zum Schutz der deutschen Wirtschaft gewarnt. „Wir haben juristisch keine Möglichkeit, deutsche Unternehmen gegen Entscheidungen der amerikanischen Regierung zu schützen oder sie davon auszunehmen“, sagte Altmaier im „Deutschlandradio“. Die Bundesregierung biete jedoch Unterstützung und juristische Beratung für betroffene Unternehmen an.mehr...

Berlin. 40 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten in diesem Jahr im Ausland einer DIHK-Umfrage zufolge bessere Geschäfte als 2017. Doch das könnte sich bald ändern, der Ärger über Donald Trump wächst.mehr...

Washington/Tel Aviv/Teheran. Kaum hat US-Präsident Trump den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran verkündet, setzt es neue Sanktionen. Den Revolutionsgarden soll der Geldhahn zugedreht werden. Nach dem Schlagabtausch zwischen dem Iran und Israel warnt der UN-Chef vor einem Flächenbrand.mehr...

Münster. Heimspiel für Angela Merkel: Beim Katholikentag in Münster schlagen ihr Applaus und Sympathie entgegen - gerade auch wegen ihrer Flüchtlingspolitik. Die Kanzlerin geht alle Krisen der Welt durch: Syrien, Ukraine - und natürlich Iran.mehr...

Teheran. Das iranische Außenministerium hat eine iranische Beteiligung an den Raketenangriffen auf israelische Armeeposten tags zuvor auf den Golanhöhen dementiert. Israel benutze „frei-erfundene und grundlose“ Unterstellungen, um Angriffe auf syrische Ziele zu rechtfertigen, sagte ein Außenamtssprecher. Er kritisiere auch die Reaktion der internationalen Gemeinschaft. Nach Darstellung Israels hatten iranische Einheiten in Syrien israelische Stellungen auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge griffen daraufhin Stützpunkte iranischer Verbände in Syrien an.mehr...

Washington. Nur zwei Tage nach der einseitigen Aufkündigung des Atomdeals hat die US-Regierung erstmals neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. In Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten solle die Geldversorgung der Revolutionsgarden unterbrochen werden, erklärte Finanzminister Steven Mnuchin. Die europäischen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens bemühten sich unterdessen weiter um Schadensbegrenzung und eine Rettung des Abkommens. US-Präsident Donald Trump hatte das Atomabkommen am Dienstag aufgekündigt.mehr...

Berlin. Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sieht den Erhalt des internationalen Atomabkommens mit dem Iran nach dem Rückzug der USA skeptisch. „Ohne die Amerikaner geht es nicht“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags dem „Focus“. Wenn der Iran dabei bleibe, werde er wirtschaftliche Gegenleistungen von den Europäern verlangen, was diese nicht leisten könnten. Am Ende sei es auch eine Unternehmensentscheidung. Wenn sich europäische Firmen entscheiden müssten, werde den meisten der US-Markt wichtiger sein.mehr...

Berlin. Außenminister Heiko Maas reist heute zu einem Treffen mit seinen Kollegen aus den drei baltischen Staaten nach Litauen. Zu den Hauptthemen wird die Nato-Truppenstationierung in Litauen, Lettland und Estland zählen. Die drei kleinen EU-Staaten fühlen sich durch den mächtigen Nachbarn Russland bedroht. Das Treffen findet nicht weit von der russischen Exklave Kaliningrad statt. Die russischen Streitkräfte hatten kürzlich die Stationierung von Iskander-Raketen in der Exklave bestätigt. Die atomar bestückbaren Flugkörper können Warschau, Berlin oder Kopenhagen erreichen.mehr...

London. Die britische Premierministerin Theresa May hat im bedrohlichen Konflikt zwischen Israel und dem Iran alle Seiten zur Besonnenheit aufgerufen. Der Iran dürfe keine weiteren Raketenangriffe auf israelische Truppen ausführen, sagte sie in einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Israel habe das Recht, sich gegen Attacken zu wehren. Die israelische Luftwaffe hatte zuvor auf einen iranischen Raketenangriff aus Syrien mit massiven Attacken auf iranische Ziele in dem Bürgerkriegsland reagiert.mehr...

Washington. Nur zwei Tage nach der Aufkündigung des Atomdeals hat die US-Regierung erstmals neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Mit der Maßnahme solle die Geldversorgung der Revolutionsgarden unterbunden werden, hieß es vom Finanzministerium. Mittelsmänner des iranischen Regimes und der Zentralbank hätten in den Vereinigten Arabischen Emiraten örtliche Währung im Wert von Millionen US-Dollar für die Revolutionsgarden gewechselt. Mit dem Geld seien terroristische Aktivitäten finanziert worden. Neun beteiligte Personen und Firmen würden auf die Sanktionsliste gesetzt.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat in einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani bekräftigt, wie auch Frankreich und Großbritannien an dem Atomabkommen mit dem Land festzuhalten. Dafür müsse aber auch die Regierung in Teheran ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen weiter erfüllen. Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert redete Merkel am Nachmittag mit Ruhani. Die Kanzlerin sprach sich demnach dafür aus, im erweiterten Kreis beteiligter Staaten Gespräche mit dem Iran zu dessen ballistischem Raketenprogramm sowie zu seinen Regionalaktivitäten aufzunehmen.mehr...

Tel Aviv. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran eskaliert der Konflikt zwischen Teheran und Israel. Die israelische Luftwaffe reagierte auf einen iranischen Raketenangriff aus Syrien mit massiven Attacken auf iranische Ziele in Syrien. Dabei wurden nach israelischen Angaben fast alle dortigen Infrastrukturen des Irans getroffen. Dagegen sei keine der 20 von iranischen Streitkräften auf die Golanhöhen abgefeuerten Raketen auf von Israel kontrolliertem Gebiet eingeschlagen. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet von 23 getöteten Menschen in Syrien.mehr...

Moskau. Russland und Deutschland wollen sich gemeinsam für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran einsetzen. „Es ist wichtig, dass alle Länder, die daran festhalten wollen, darüber Gespräche führen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas in Moskau. Russland halte trotz des Ausstiegs der USA an der Vereinbarung fest. Moskau wolle darüber auch mit Berlin in Kontakt bleiben. Maas äußerte Hoffnung, dass Russland eine Vermittlerrolle einnehmen kann. Man müsse sehen, „inwieweit die russische Regierung auf den Iran einwirken kann“.mehr...

Moskau. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Spannungen zwischen Israel und dem Iran als beunruhigend bezeichnet. „Alle Fragen müssen im Dialog gelöst werden“, sagte er bei einem Treffen mit Außenminister Heiko Maas in Moskau. Russland habe bei seinen Gesprächen mit dem Iran und Israel dazu aufgerufen, auf gegenseitige Provokationen zu verzichten. Israel hatte dem Iran vorgeworfen, in der Nacht von Syrien aus Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe attackierte daraufhin iranische Ziele in Syrien.mehr...

Tel Aviv/Damaskus. Zum ersten Mal hat der Iran nach Militärangaben israelische Ziele auf den Golanhöhen angegriffen. Israels Luftwaffe schlägt hart zurück. Der Waffengang kommt einen Tag nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen. Und ein neuer Alleingang Trumps steht kurz bevor.mehr...

Damaskus. Bei den israelischen Luftangriffen in Syrien sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 23 Menschen getötet worden. Bei den Opfern der Bombardements in der Nacht habe es sich um fünf syrische Soldaten und 18 Kämpfer syrischer Verbündeter gehandelt, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die angegriffenen Ziele im Süden und Zentrum des Landes seien Stellungen der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah und der syrischen Armee. In einer von ihnen hätten sich auch iranische Kämpfer aufgehalten.mehr...

Kasan. Russland hat Israel und den Iran nach neuerlichem Raketenbeschuss zur Zurückhaltung und Deeskalation aufgerufen. Das sei alles sehr beunruhigend, sagte der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow in Kasan der Agentur Tass zufolge. Russland bemühe sich seit langem um eine Entspannung der Lage, sagte er. Israel hatte dem Iran vorgeworfen, in der Nacht von Syrien aus Militärposten auf den Golanhöhen mit Raketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe attackierte daraufhin iranische Ziele in Syrien. Russland pflegt enge Kontakte zu beiden Seiten.mehr...