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Italien will „radikalen Wandel“ bei Migrationspolitik

Brüssel/Rom

24.06.2018

Italien drängt im Migrationsstreit auf einen „radikalen Wandel“ der Asylpolitik. Die Dublin-Regelung, nach der Migranten in dem Land einen Asylantrag stellen müssen, das sie zuerst innerhalb der EU betreten hätten, müsste komplett überwunden werden, sagte Regierungschef Paolo Conte vor einem Sondetreffen von 16 EU-Staaten in Brüssel. Mit einem neuen Vorschlag namens „European Multilevel Strategy for Migration“ wolle Italien „das Problem auf strukturierte Art und Weise angehen, weil das uns die öffentliche Meinung aufträgt“. Italien ist eines der Hauptankunftsländer.

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