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Jäckchen für manche Hunde im Winter sinnvoll

Dortmund/Frankfurt/Main (dpa/tmn) Jäckchen für Hunde sind in den Augen vieler Menschen einfach nur albern. Doch in einigen Fällen sind sie an Wintertagen tatsächlich sinnvoll.

Jäckchen für manche Hunde im Winter sinnvoll

Viel Bewegung hilft auch bei Hunden gegen Kälte. Wenn sie aber beim Spaziergang zittern, sollten sie ein Jäckchen tragen. (Bild: dpa)

Sie schützen vor allem Tiere mit kurzem Fell vor Erkältungen, sagt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) in Dortmund. «Im Grunde ist ein Fell ein perfektes Gebilde, das vor Kälte und Nässe schützt.» Eine dünne Fettschicht überzieht die Haare und weist Feuchtigkeit ab, erläutert Kopernik. Weil Hunde heutzutage aber meist an die Wohnungshaltung angepasst sind und nicht mehr viel Zeit draußen verbringen, entwickeln sie im Winter kein allzu dichtes Fell mehr. Und je kürzer dieses ist, desto schneller frieren die Tiere.

Auch Hunde mit kurzen Beinen sind mit einem Jäckchen unter Umständen besser dran, heißt es beim Bundesverband Praktizierender Tierärzte (BPT) in Frankfurt am Main. Denn ihr Körper befindet sich beim Gassigang - anders als bei großen Tieren - zwangsläufig nur ein paar Zentimeter oberhalb des kalten Bodens.

Wer sich unsicher ist, beobachtet am besten beim Spaziergang, ob der Hund auch dann friert, wenn er in Bewegung ist - an sich sollte die Bewegung für genug Wärme sorgen: «Ein frierender Hund zittert genauso wie ein Mensch», sagt Kopernik. Beim Auswählen der Jacke achtet der Halter möglichst darauf, dass sie den Hund nicht in der Bewegung einschränkt, aber auch nicht zu locker sitzt. «Man muss auf Qualität achten und nicht so sehr darauf, dass es hübsch aussieht.»

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH): www.vdh.de

Bundesverband Praktizierender Tierärzte (BPT): www.tieraerzteverband.de

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