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Jahrzehnte im Betonknast: Naturgehege für Bärin

Bad Füssing (dpa) Nach jahrzehntelanger Gefangenschaft auf vier Quadratmetern Betonboden hat die 25 Jahre alte Bärin «Franzi» endlich weiche Erde unter den Tatzen.

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Die Braunbärin "Franzi" testet ihren neuen Teich aus.

Die Braunbärin "Franzi" nimmt ein Bad im Teich.

Die Braunbärin "Franzi" steht in ihrer Außenbox des Gnadenhofs für Bären in Bad Füssing.

"Franzi" betritt zum ersten Mal nach 25 Jahre Gefangenschaft auf Betonboden den natürlichen Boden des Eingewöhnungsgeheges.

Die Braunbärin erkundet ihr neues Freigehege.

Nach jahrzehntelanger Gefangenschaft hat die 25 Jahre alte Bärin «Franzi» Erde unter den Tatzen.

Auf dem neuen Gnadenhof für Bären im niederbayerischen Bad Füssing machte das psychisch schwer gestörte Tier am Mittwoch die ersten zögerlichen Schritte seines Lebens in die Natur. Die Braunbärin war erst vor einem Monat von Medizinern und Pflegern aus einer Privathaltung in Kroatien befreit worden. Dort hatte «Franzi» auf dem nackten Beton dahinvegetieren müssen, sagte Parkleiter Adelward Niederhofer am Mittwoch.

Nach vier Wochen in einer Beobachtungsbox kam «Franzi» jetzt in das großzügige Eingewöhnungsgehege. Nachdem sie erst 20 Minuten zögerte, durchwatete sie dann sogar einen Teich in der Anlage und suchte nach Brot, das Pfleger auf dem naturnahen Freigelände für sie versteckt hatten. Der Gnadenhof für Bären wurde von der Gewerkschaft für Tiere - einem gemeinnützigen Verein - auf einem ehemaligen Gelände der Bundeswehr errichtet und hat etwa 110 000 Quadratmeter Fläche.

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