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BVB-Keeper Bürki im Interview

"Jeder hat versucht, dem anderen zu helfen"

LISSABON Auch in Lissabon hat sich BVB-Keeper Roman Bürki wieder als fester Rückhalt seines Teams erwiesen. Nach dem dramatischen 2:1-Erfolg waren dem Schweizer die Strapazen des Spiels anzumerken. "Ehrlich gesagt bin ich ganz schön müde", erklärte er - und beantwortete dann doch einige Fragen.

"Jeder hat versucht, dem anderen zu helfen"

Bilder der Champions-League-Partie zwischen Sporting Lissabon und Borussia Dortmund.

Wie haben Sie die letzten 25 Minuten des Spiels erlebt? Sporting hat zum Schluss mit allen Mitteln versucht, das Unentschieden zu holen. Wir können stolz darauf sein, dass wir mit dieser jungen Mannschaft den Vorsprung über die Zeit bringen konnten.

Nach den Anschlusstreffer der Lissaboner wurde es noch einmal richtig spannend. Wie haben Sie die Szene gesehen, die zum indirekten Freistoß für Sporting führte? Ich komme aus meinem Tor raus und rufe. Mein Gefühl war, dass Marc Bartra mich gesehen hatte. Dann drehte er sich kurz um, um zu schauen, wo sein Gegenspieler ist, und berührte schließlich den Ball mit der Fußspitze. Ich war aber schon auf dem Weg zum Boden und hatte nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich nehme den Ball in die Hand oder ich lasse ihn durch und hoffe, dass er an den Pfosten geht, das schien mir aber zu riskant.

Drei von vier Abwehrspielern mussten während der Partie verletzt ausgewechselt werden. Am Ende spielte Sebastian Rode rechter Verteidiger und Lukasz Piszczek verteidigte innen. Das hatten sie bislang auch noch nicht erlebt, oder? (lacht) Nein, Lukasz hatte ich noch nie vor mir. Aber wir haben die Situation am Ende gut gelöst. Wenn man dazu gezwungen ist, auf fremden Positionen zu spielen, dann kämpft man sich da rein. Jeder hat versucht, dem anderen zu helfen. Wenn einem etwas nicht gelungen ist, hat ein anderer für ihn ausgebügelt.

 

Wie groß ist der Lerneffekt aus so einer Partie? Für uns war diese Erfahrung sehr wichtig. Wir haben gezeigt, dass wir auch mit schwierigen Situationen umgehen können. Sporting hat am Ende mit dem Publikum im Rücken ganz großes Pressing aufgezogen. Wir haben stark dagegengehalten. Darauf müssen wir jetzt aufbauen.

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