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„Jerks“ mit Christian Ulmen und Fahri Yardim geht weiter

Berlin. Christian Ulmen und sein Kollege Fahri Yardim melden sich mit ihrer Buddy-Serie „Jerks“ zurück. In zehn neuen Folgen improvisieren sich die beiden an der Schmerzgrenze entlang und brechen wieder Tabus.

„Jerks“ mit Christian Ulmen und Fahri Yardim geht weiter

Die Schauspieler Christian Ulmen (r) und Fahri Yardim geben wieder die „Jerks“. Foto: Soeren Stache

„Jerks“ - das sind Christian Ulmen, Fahri Yardim und jede Menge Peinlichkeiten. An diesem Donnerstag geht die Buddy-Serie beim Video-on-Demand-Portal Maxdome in die zweite Staffel, im Mai strahlt der TV-Sender ProSieben die Comedy dann wieder aus.

In zehn neuen Folgen wird die Geschichte einer ganz besonderen Promi-Männerfreundschaft weitererzählt, bei der die beiden Protagonisten immer wieder in nicht immer alltägliche Situationen stolpern.

Der 42-jährige Ulmen und sein Kollege Yardim (37) spielen fiktive Versionen von sich selbst. Als beste Freunde und Nachbarn, die ein für Promis relativ normales Leben führen, versuchen sie, die Widrigkeiten des Lebens zu meistern und helfen sich gegenseitig aus der Patsche. In die geraten die beiden Schauspieler ziemlich häufig - Fremdschäm-Momente garantiert.

Gleich in der ersten Folge, die an das Ende der vergangenen Staffel anknüpft, muss Yardim seinen Kumpel aus einer peinlichen Situation befreien. Der kämpft nach einem verpatzen Heiratsantrag und einem One-Night-Stand immer noch um seine Freundin Emily. Dass Yardims Versuch zum Scheitern verurteilt ist, hat schon die erste Staffel Anfang 2017 gezeigt. Die Devise: Egal in welche Peinlichkeit Ulmen stolpert, sie lässt sich nicht vertuschen.

Die Serie lebt vor allem von der Chemie ihrer beiden ungleichen Hauptdarsteller. Ulmen, der tollpatschige, aber liebenswerte Serienheld. Yardim, der coolere Draufgänger, dem aber auch nicht wirklich alles gelingen will. Zusammen ergeben sie „Jerks“ - deutsch für Trottel. Neben dem Duo sind die Dialoge das Highlight der Serie. Die Improvisationen machen die Unterhaltungen lebendig. Die Serie wurde 2017 mit dem Deutschen Comedypreis in der Kategorie beste Innovation ausgezeichnet.

Konzipiert wurde das von vielen Kritikern gelobte Format von Ulmen, der auch Regie führte. Auch seine Ehefrau Collien Ulmen-Fernandes (36) spielt eine Rolle, sie ist die Ex. Die Comedy basiert auf einem dänischen Format, ist die erste eigenproduzierte Serie eines in Deutschland ansässigen Streaminganbieters, hat aber bei der Ausstrahlung auf ProSieben nur unterdurchschnittliche Quoten eingefahren.

Die Serie kennt weder Tabus, noch eine bestimmte Schmerzgrenze. Und so geht es schon in den ersten beiden neuen Folgen nicht nur um eine vermeintliche Geschlechtskrankheit, sondern auch die Tücken eines künstlichen Darmausgangs. Den Humor der Macher, der manchmal wirklich weh tut, dürfte aber nicht jeder Zuschauer teilen. Yardim lässt sich davon aber nicht beirren, wenn er im „Playboy“ erklärt: „Wir müssen uns stellvertretend zum Horst machen, damit es den anderen erspart bleibt.“

Wie schon in der ersten Staffel geben sich in den neuen etwas mehr als 20-minütigen Folgen einige Gaststars die Ehre. In der ersten Episode ist der Sänger Andreas Bourani dabei. Auch die Schauspielerinnen Veronica Ferres, Palina Rojinski sowie die Schauspieler Wayne Carpendale und der Fußballer Arne Friedrich sind Teil der neuen Staffel, die in Sachen Derbheit ihrer Vorgängerin in nichts nachsteht.

Wer Maxdome nicht abonniert hat und trotzdem in den Genuss der Serie kommen möchte, muss sich ein paar Wochen gedulden: Am 8. Mai (22.15 Uhr) startet die zweite Staffel im Free-TV auf ProSieben.

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