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VfL gegen 1860

Friedhelm Funkel und Thomas Ernst haben sich vor einer Woche das Pokalspiel des TSV 1860 München beim SC Verl angeschaut. Welchen Eindruck die "Löwen" auf die VfL-Verantwortlichen dabei gemacht haben, wollte Bochums Trainer nicht im Detail mitteilen.

BOCHUM

von Von Uli Kienel

, 22.08.2010
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Am 13. März 2006 traf der VfL zuletzt auf die Löwen und gewann in München mit 1:0.

"Ich möchte nicht so gerne über Stärken und Schwächen des Gegners reden", bat Bochums Cheftrainer um Verstädnis, "ich möchte den 'Löwen' ja nicht in die Karten spielen." Immerhin dies ließ sich Funkel dann doch entlocken: "Die Mannschaft lebt von ihrem insgesamt geschlossenen Auftreten."

Geschlossenes Auftreten ist auch das Stichwort für den VfL Bochum, der heute Abend unter dem Druck steht, seine Anhängerschaft mit einem passablen Auftritt und möglichst einem Sieg für die Pokal-Pleite in Offenbach zu entschädigen. Das weiß auch der VfL-Trainer, der nach der Trainingswoche überzeugt davon ist, dass seine Mannschaft mit einer völlig anderen Einstellung auf den Platz gehen wird. "Dies wird am Montagabend auch nach außen deutlich sichtbar werden", kündigte Funkel an.

Dass die Auftakt-Begegnung unter Umständen auch für Bochumer Verhältnisse vor einer spärlichen Kulisse stattfinden wird, sagt Sportvorstand Thomas Ernst, "haben wir uns nach der vergangenen Saison selbst zuzuschreiben. Wir haben aber strukturell einiges im Kader verändert und wollen die Fans wieder von uns überzeugen und begeistern." Ernst zeigte sich in der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel mehr als zuversichtlich, dass "am Ende der Saison der Wiederaufstieg stehen wird."

Bochums Trainer hat unterdessen versucht, seine Fußballer auf die veränderten Arbeitsbedingungen in der zweiten Liga einzustellen. Die Physis stehe im Vordergrund, sagt Funkel aus eigener Erfahrung, es werde mehr gekämpft und gelaufen, das technisch feine Spiel trete eher in den Hintergrund. Funkel glaubt, dass seine Fußballer dies nun verinnerlicht haben. "Sie sind lernwillig und trainieren gut. Jetzt geht es ans Umsetzen." Ob es tatsächlich funktioniert, wird sich heute Abend gegen 1860 zeigen."Die Ostkurve ist zwar zum Saisonstart komplett gesperrt, dennoch ruft der VfL seine Fanclubs auf, Fahnen und Banner auf der Tribüne auszulegen. Der VfL-Fanbeauftragte Dirk "Moppel" Michalowski organisiert dies heute ab 18 Uhr am Eingang zum Marathontor.