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Jüdische Gemeinde Unna will Friedhof wieder nutzen

Öffnung bei der Bezirksregierung beantragt

Die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Unna soll im Sommer 2019 umgebaut sein. Gleichzeitig bemüht sich die Gemeinde gerade um einen weiteren Baustein des Gemeindelebens: Der jüdische Friedhof an der Massener Straße soll wieder für Bestattungen genutzt werden können.

Unna

03.07.2018
Jüdische Gemeinde Unna will Friedhof wieder nutzen

Muriel Brounstein besuchte 2017 den jüdischen Friedhof in Unna. Am Grab der Eltern ihrer Großmutter Rosy Holländer, die Opfer der Naziherrschaft wurde, legte sie damals einen Stein nieder. Bestattungen sind auf dem Friedhof zurzeit nur mit Ausnahmegenehmigungen möglich.archiv

„Eine Gemeinde ist erst komplett, wenn sie auch einen Friedhof hat.“ – Beim Besuch der Präses der Evangelischen Kirche in Westfalen, Annette Kurschus, am Montag in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde „haKochaw“, fiel dieser Satz. Mit dem Umbau im ehemaligen evangelischen Bodelschwingh-Haus an der Buderusstraße wird die Synagoge acht Jahre nach der Anmietung des Gebäudes durch die jüdische Gemeinde auch optisch als solche erkennbar. Parallel zu den Bauarbeiten am Gotteshaus intensiviert die Gemeinde ihr Bemühen, den jüdischen Friedhof an der Massener Straße wieder zu öffnen.

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