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Nacht-und-Nebel-Aktion in Herne

Jugendliche sperren Straße mit Baustellenmaterial

HERNE Wie aus einem Dummejungenstreich eine Straftat wird, das zeigt die Nacht-und-Nebel-Aktion von vier Jugendlichen in Herne. Sie sperrten in der Nacht zu Montag die Horsthauser Straße komplett ab, sodass weder Straße noch Gehweg passierbar waren. Für ihre Tat nutzten sie Baustellenmaterial wie Steine und Zement.

Jugendliche sperren Straße mit Baustellenmaterial

Ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Vier Jugendliche sperrten in der Nacht zu Montag die Horsthauser Straße in Höhe der A 42 komplett.

Zum Ferienbeginn entschieden sich vier Jugendliche in der Nacht zu Montag, die tagsüber viel befahrene Horsthauser Straße in Höhe der A 42 in Herne komplett zu sperren. Weder die Fahrbahn noch der Gehweg konnten passiert werden.  

Beamte der Herner Polizeiwache wurden gegen 3.55 Uhr von einem Autofahrer zur Horsthauser Straße gerufen. Nach Angaben des Zeugen hatten vier männliche Jugendliche dort die Straße mit Baustellenmaterial gesperrt. 

Nahe gelegene Baustelle diente als Quelle

Nur durch eine Notbremsung hatte der Herner Autofahrer eine Kollision mit der selbstgebauten Absperrung verhindern können. Die vier Jungen hatten offensichtlich keine Mühen gescheut und ordentlich "malocht": Auf der Straße lagen unter anderem Steine, Zement sei flächendeckend auf der Straße ausgekippt worden, diverse Holzbalken sowie Holzstücke mit Nägeln. Laut Bochumer Polizei stammten die Materialien von einer nahe gelegenen Baustelle. 

Die etwas andere Ferienbewältigung

Als der Autofahrer die jungen Männer auf ihr gefährliches Tun ansprechen wollte, rannten sie lachend in Richtung Nordstraße davon. "Der Ferienbeginn bringt schon mal den ein oder anderen merkwürdigen Vorfall mit sich", so ein Sprecher der Bochumer Polizei. Belehrt werden sollten die vier Jugendlichen allerdings nicht von der Polizei, dafür sei schließlich das Elternhaus zuständig.

Ein 16 jähriger Schüler konnte als dringender Tatverdächtiger gestellt werden, die Ermittlungen bezüglich seiner drei "Baustellen-Kollegen" dauern im Bochumer Verkehrskommissariat noch an.  

Was für die jungen Burschen ein aufwendiger Streich sei, zähle bei der Polizei bereits als Straftat. Langeweile zum Ferienbeginn könne auch schließlich anders bewältigt werden, so der Sprecher. 

 

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