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Jugendtreff gerettet

Sölder Straße

Die neue Heimat des Jugendtreffs in Sölde ist nicht zu übersehen. In dem orangenen Haus an der Sölder Straße / Ecke Hövelteichstraße haben die Kinder und Jugendlichen in Sölde ab Januar 2011 einen neuen Anlaufpunkt.

SÖLDE

von Von Jörg Bauerfeld

, 31.08.2010
Jugendtreff gerettet

Jubel bei den Jugendtreff-Mitarbeitern Elke Michalski und Sebastian Gaffran: Die Jugendarbeit in Sölde wird auch in den nächsten Jahren weitergehen.

Das war das Ergebnis des gestrigen Trägertreffens von evangelischer Kirche, katholischer Kirche, diakonischem Werk und Jugendamt. Eine ehemalige Gastwirtschaft, die noch bis Ende des Jahres als Mietgaststätte betrieben wird, beherbergt ab dem 1.1.2011 den Jugendtreff Sölde.

Lediglich Details sind unter den vier Trägern noch zu besprechen und in einem neuen Kooperationsvertrag festzuhalten. So wie es aussieht, teilen sich die Kirchen und die Diakonie die Miet- und Unterhaltungskosten, die Stadt übernimmt das Gehalt der Mitarbeiter. Mit dieser für die Sölder Jugendlichen positiven Entscheidung hat das monatelange Warten ein Ende. Der Jugendtreff muss ab dem 31.12.2010 seine Heimat, das Heinrich-Spaemann-Haus, verlassen. Die Immobilie steht zum Verkauf. Die Suche nach neuen Räumen gestaltete sich schwierig. Ein begrenztes Budget, für Jugendarbeit untaugliche Räumlichkeiten und die dezentrale Lage sorgten immer wieder für lange Gesichter beim Jugendtreff-Team und den Trägern. Eine Besucherin des Jugendtreffs brachte alle Beteiligten schließlich auf die heiße Spur. „Wir freuen uns riesig, dass es nun endlich geklappt hat“, sagt Elke Michalski, Mitarbeiterin im Jugendtreff. „Aber ehrlich gesagt, ich habe nicht damit gerechnet, dass wir nun schon Planungssicherheit haben.“ 

Montag  gegen 13 Uhr waren sich die Beteiligten einig, die Jugendarbeit in Sölde in einem neuen Gebäude weiterleben zu lassen. „Auch der Vermieter zeigt sich äußerst kooperativ und gesprächsbereit“, ist Elke Michalski begeistert. Dass die Immobilie über geeignete Räume für die Jugendarbeit verfügt, war dem Jugendtreff-Team schon vorher bekannt. Zwei große Räume, ein Büro, Sanitäranlagen und eine große Küche stehen bereit. „Damit würde sich unser Raumangebot stark verbessern“, sagt Elke Michalski, die sich nun zusammen mit Jugendtreff-Mitarbeiter Sebastian Gaffran auf die gestalterische Planung der neuen Räume stürzen kann. Aber zunächst wird die gute Nachricht erst einmal gefeiert – mit einem Schlückchen Sekt. 

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