Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Paris Saint-Germain scheitert an Real Madrid

Julian Draxler lässt Frust nach 1:2-Niederlage freien Lauf

PARIS Für Paris Saint-Germain endet die Saison in der Königsklasse schon wieder mit Frust im März statt mit Jubel im Mai. Fast genau ein Jahr nach dem 1:6-Desaster in Barcelona ergibt sich die Millionentruppe diesmal gegen Real Madrid. Einen deutschen Star nervt das kolossal.

Julian Draxler lässt Frust nach 1:2-Niederlage freien Lauf

Julian Draxler (l.) ließ nach dem Aus gegen Real Dampf ab. Foto: dpa

Mit säuerlicher Miene stand Julian Draxler nach dem Abpfiff vor dem Fanblock im Prinzenpark und klatschte nur zögernd in die Hände. Im TV-Studio brach der Frust über das klägliche Champions-League-Scheitern der Pariser Multi-Millionen-Truppe aus dem deutschen Fußball-Nationalspieler dann heraus. „Es ist schwer zu akzeptieren, dass wir so sang- und klanglos ausgeschieden sind“, moserte der 24 Jahre alte Profi im ZDF nach dem 1:2 von Paris Saint-Germain gegen Real Madrid am Dienstagabend.

"Umbruch ist immer so ein Wort"

Die logische Frage nach einem bevorstehenden Umbruch des aus Katar finanzierten Spitzenkaders nervte Draxler. „Umbruch ist immer so ein Wort. Wir haben im Sommer schon 400 Millionen in die Hand genommen“, erinnerte er an die Mega-Investitionen der Franzosen, die zumindest in dieser Saison nicht den gewünschten internationalen Erfolg gebracht haben. Für Trainer Emery Unai - im Vorjahr im Achtelfinale beim legendären 1:6 in Barcelona schon gescheitert - brechen auf jeden Fall schwere Zeiten in Paris an.

Bundestrainer Joachim Löw wunderte sich schon in der Halbzeitpause über die taktische Ausrichtung der Pariser, mit drei eher defensiven Mittelfeldkräften. Die Offensivabteilung, ohne den verletzten Neymar, aber mit Edinson Cavani, Angel de Maria und Kylian Mbappé immer noch sehr prominent besetzt, bekam wenige Zuspiele.

"Das war eine große Partie von uns"

Titelverteidiger Real musste nach dem 3:1 daheim im Rückspiel nicht an seine Grenzen gehen. Die Tore von Superstar Cristiano Ronaldo (52.) und Casemiro (80.) waren logische Konsequenz eines souveränen Auftritts der Königlichen. „Wir sind sehr zufrieden. Das war eine große Partie von uns“ sagte Real-Kapitän Sergio Ramos. „Wir hatten eine gute Ausgangsposition, aber wir haben auch gut gespielt. Ich würde sagen: Madrid ist zurück. Aber gewonnen haben wir noch nichts“, blickte der Verteidiger dann doch schon ein wenig Richtung Finale am 26. Mai in Kiew.

Draxler gestand: „Jeder hat gespürt, dass das Spiel nicht mehr kippen wird.“ Auch nicht nach dem Ausgleich von Cavani (72.). Er konnte nicht verstehen, dass seine schon avisierte Einwechslung kurz nach dem Treffer so lange auf sich warten ließ. „Ich war überrascht und ein bisschen sauer“. Er habe „auf die Tube drücken wollen“. Doch seinen Kollegen sprach er den großen Willen zur Wende ab. „Alle haben das Spiel gesehen. Wir haben uns den Ball ordentlich hin und her geschoben. Aber dafür kannst du dir nichts kaufen.“

Von dpa

Klopp mit Liverpool im Viertelfinale
Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool problemlos das Viertelfinale der Champions League erreicht. Den "Reds" genügte beim 0:0 gegen den FC Porto an der heimischen Anfield Road ein kontrollierter Auftritt zum Einzug in die nächste Runde der Königsklasse. Das Hinspiel hatte Liverpool mit 5:0 gewonnen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Real Madrid schockt Bayern erneut

Champions League: Bitteres 1:2 und zwei verletzte Stars

MÜNCHEN War's das schon wieder gegen Real, FC Bayern? Auch ohne Tore von Cristiano Ronaldo droht der Titelverteidiger erneut zur Endstation der Münchner in der Champions League zu werden.mehr...

Liverpool beim 5:2 wie im Rausch

Zwei späte Gegentore trüben den Kantersieg gegen Rom

LIVERPOOL Das war Fußball, wie Jürgen Klopp ihn liebt. Mit viel Tempo bezwingt Liverpool Rom im Halbfinal-Hinspiel der Champions League. Überragender Mann des Abends ist Mohamed Salah mit zwei Toren. In der Schlussphase wahren die Italiener aber eine kleine Chance.mehr...

Bayern empfangen Real

Mach's noch einmal Jupp - Bayern bereit für den Kracher

München Jetzt müssen die Bayern zeigen, wie gut sie wirklich sind. Gegen Real und Ronaldo soll der bislang größte Triple-Schritt gelingen. „Es liegt was in der Luft“, tönt Kapitän Müller. Das Gefühl von 2013 soll die Münchner tragen. Boateng freut sich auf ein besonderes Duell.mehr...

Liverpool in der Champions League gegen AS Rom

Klopp-Team setzt auf Salah - Top-Torjäger gegen Ex-Klub

Liverpool Wenn der FC Liverpool im Halbfinal-Hinspiel der Champions League auf die Roma trifft, steht Mohamed Salah im Mittelpunkt. Der Top-Torjäger der Premier League spielte in der vergangenen Saison noch für die Italiener, ehe er für 42 Millionen Euro nach Anfield kam.mehr...

Gianluigi Buffon attackiert Schiedsrichter

Mülleimer statt Herz! Juve hadert nach Aus gegen Real

MADRID Dramatik pur im Estadio Bernabeu. Juventus Turin holt in Madrid ein 0:3 aus dem Hinspiel auf - und scheidet doch aus der Champions League aus. Im Mittelpunkt: Juve-Torhüter Gianluigi Buffon. mehr...

Sensationssieg gegen Barcelona

Herz schlägt Geld: Rom macht es den Superreichen vor

Rom Das Champions-League-Halbfinale findet ohne FC Barcelona, Paris Saint-Germain und Manchester City statt. Diese Klubs hatten zuletzt irrwitzige Summen auf dem Transfermarkt ausgegeben. Stattdessen steht mit AS Rom ein verhältnismäßig kleiner Verein in der Vorschlussrunde.mehr...