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Junge Hip-Hop-Gruppe trainiert für Deutschland-Cup

LÜTGENDORTMUND Die Hip-Hop-Tanzgruppe der 14- bis 16-Jährigen des Tanzsportclubs Dortmund bereitet sich intensiv auf den Deutschland-Cup vor.

von Von Karin von Cieminski

, 12.08.2008
Junge Hip-Hop-Gruppe trainiert für Deutschland-Cup

Trainerin Daniela Konitzki (l.) zeigt Ihren HipHop-Schützlingen die ersten Tanzschritte für die Choreographie für den Deutschland-Cup.

Für eine junge Gruppe haben die Mädchen schon ziemlich viel erreicht. Das soll so bleiben. Und sie wollen sich noch steigern. Beim Training sind regelmäßig etwa 20 Tänzerinnen da. Normalerweise. In den Ferien sind es auch schon mal nur sieben. Mit Trainerin Daniela Konitzki bereiten sie sich auf den Deutschland-Cup im Dezember vor. Seit dem letzten Wettkampf vor den Ferien hat die Gruppe mit den Vorbereitungen angefangen. Nun geht das Training mit Wiederholungen der bisher einstudierten Choreographien los. Trainerin und Mädchen sind gespannt, was noch im Gedächtnis geblieben ist. Erster Durchgang: Coole Schritte, die sitzen – doch an der Ausführung muss noch etwas gefeilt werden. „Den Rücken gerade wie ein Tablett“, fordert die Trainerin, die der vor dem Spiegel tanzenden Gruppe vormacht, wie sie es sich vorstellt.

Es sind zwar noch Monate bis zum Wettkampf, doch die Hip-Hop-Gruppe steht vor einer ganz neuen Herausforderung: Sie will erstmalig als Formation antreten. Außerdem starten ein Duo, auch erstmalig, und „Small Groups“. Die junge Gruppe, die es erst seit zweieinhalb Jahren gibt, startete bisher nur in der Wettkampfkategorie „Small Groups“, in der nur zwischen drei und sieben Tänzer antreten dürfen. Ein Mal waren sie bei der Westdeutschen Meisterschaft und bei der Deutschen Meisterschaft dabei. „Dafür haben wir sechs Wochen vorher zusammen mit unserer Freundin Lena vier- bis fünfmal pro Woche trainiert“, erzählen die Deutsche Meisterschaft-Teilnehmerinnen Lea und Johanna, „das war schon schwierig mit der Schule zu vereinbaren. Doch es war schön, dabei zu sein.“

Gute Erfolge, an die nun angeknüpft werden soll. Bei den Wiederholungen der vielen Schrittfolgen machen sich nach den Sommerferien die ersten Aussetzer bemerkbar. „Wir machen das erstmal ohne Musik und tasten uns an die hohe Geschwindigkeit der Musik ran“, sagt die Trainerin und schaltet die laute Hip Hop-Musik aus. Auch Lisa konzentriert sich sehr, allerdings von der Bank aus. „Ich bin in einen Seeigel getreten“, erzählt die 15-Jährige, die mit Krücken zum Training gekommen ist. „Aber nächste Woche kann ich wieder mitmachen.“ Als eine der Ersten der Hip-Hop-Gruppe und Teilnehmerin bei der Westdeutschen Meisterschaft beschreibt sie ihre Leidenschaft so: „Hip-Hop macht Spaß, weil es dynamisch ist und verschiedene Tanzrichtungen kombiniert.“