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Jungfrüchte am Apfelbaum ausdünnen

Bonn (dpa/tmn) Manche wundern sich, wenn Apfelbäume im Juni plötzlich viele Früchte abwerfen. Doch dabei handelt es sich um einen ganz natürlichen Vorgang. So können die übrigen Früchte besser reifen.

Jungfrüchte am Apfelbaum ausdünnen

Damit die Apfelernte später prächtig wird, sollte der noch junge Fruchtbestand am Baum so ausgedünnt werden, dass ungefähr eine Handbreit Platz zwischen zwei Äpfeln bleibt. Foto: Nestor Bachmann

Wenn es der Gärtner nicht tut, tut es der Baum selbst: Apfelbäume werfen viele ihrer noch jungen Früchte ab. Mit diesem sogenannten Junifruchtfall befreien sich die Bäume von ungenügend befruchteten und überzähligen Früchten, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Elstar und Jonagold machen dies etwa sehr stark. Die Experten raten, hier besser nachzuhelfen. Der Fruchtbestand sollte so ausgedünnt werden, dass ungefähr eine Handbreit Abstand zwischen zwei Äpfeln vorhanden ist.

Ein ausreichend befruchteter Apfel bildet Wachstumsregulatoren oder Pflanzenhormone, die den Baum auffordern, die Früchte mit allem Notwendigen wie Nährstoffen, Zucker und Wasser zu versorgen. Sind Früchte im Frühjahr nicht genügend befruchtet worden, bilden sie auch nur wenige Hormone, erklärt die Landwirtschaftskammer den Vorgang. Der Baum reagiert darauf und bildet eine Korkschicht am Stielansatz der Früchte. Diese schneidet sie von der Versorgung ab - und der Apfel fällt ab. Derselbe Prozess spielt sich auch am Birnbaum ab.

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