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Junggesellenabschied löst großen Polizeieinsatz aus

Eine bühnenreife Schauspieleinlage bei einem Junggesellenabschied hat in Ostwestfalen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Dabei hätten mehrere maskierte Männer einen Mann aus einem Haus in Schloß Holte-Stukenbrock getragen, in einen Transporter geladen und seien dann mit überhöhter Geschwindigkeit weggefahren, teilte die Polizei am Montag mit. Zeugen glaubten nach der Szene vom vergangenen Freitag an eine Entführung und riefen die Polizei.

Gütersloh/Schloß Holte-Stukenbrock

18.06.2018
Junggesellenabschied löst großen Polizeieinsatz aus

Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Auf der Suche nach dem vermeintlichen Opfer wurden mehrere Polizeifahrzeuge und ein Hubschrauber eingesetzt. Wenig später fanden die Einsatzkräfte das Fahrzeug auf der Autobahn 33. Dort stellte sich heraus, dass es sich bei der „Entführung“ um den Auftakt eines Junggesellenabschieds handelte. „Die Männer waren sichtlich überrascht, als sie von der Polizei angehalten wurden und waren sich über das Ausmaß ihres Handelns nicht bewusst“, sagte eine Polizeisprecherin. Wer für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommt, werde noch geprüft.

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