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Juristische Fakultät zieht Konsequenzen

Verschwundene Klausuren

Das mehr oder weniger mysteriöse Verschwinden von Klausuren an der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität (wir berichteten) hat jetzt zu Konsequenzen am Lehrstuhl geführt.

BOCHUM

von Ruhr Nachrichten

, 24.08.2010
Juristische Fakultät zieht Konsequenzen

Semesterabschlussklausuren der juristischen Fakultät werden nur noch gegen Vorlage des Studierendenausweises zurück gegeben.

In einem intensiven und offenen Gespräch haben Dekan Prof. Dr. Martin Burgi und Vertreter der juristischen Fakultät am Montag mit dem AStA-Vorsitzenden Jan Keitsch sowie weiteren Vertretern des AStA und des Fachschaftsrats über die Vorfälle diskutiert.Vorwürfe entschärft Dabei konnten die erhobenen Vorwürfe weitgehend entschärft werden. Nachdem zunächst noch von 15 Fällen die Rede war, haben die Studierenden bei diesem Gespräch konkret von drei angeblich verschwundenen Semesterabschlussklausuren berichtet. Um die Relation klar zu machen: An der juristischen Fakultät werden jährlich mehr als 10.000 Klausuren dieser Art geschrieben.Erste Maßnahme Als erste Maßnahme haben die Gesprächsteilnehmer verabredet, dass die betroffenen Studierenden sich in den kommenden vier Wochen unmittelbar an Studiendekan Prof. Dr. Gereon Wolters wenden können, der dann den Vorwürfen unbürokratisch und anonym nachgehen wird.Ausgabe gegen Ausweis Zugleich haben sie gemeinsam bekräftigt, Semesterabschlussklausuren nur gegen Vorlage des Studierendenausweises zurückzugeben und studentisches Personal an den Lehrstühlen nicht mit der Eingabe elektronischer Daten von Semesterabschlussklausuren zu befassen. Weitere Verabredungen über den Umgang mit Semesterabschlussklausuren werden im kommenden Wintersemester in den zuständigen Gremien erörtert. Dabei will die Fakultät auch die konstruktiven Vorschläge des AStA berücksichtigen. Parallel wird der Fachschaftsrat der juristischen Fakultät auf einer Vollversammlung die Vorstellungen der Jurastudierenden ermitteln.