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Justiz unschuldig an Schulmisere

MITTE Die von Stadtverwaltung und Rot-Grün im Rat angeregte Verlegung des Gymnasiums am Ostring nach Wiemelhausen hat nichts mit den ursprünglichen Bauplänen von Justizministerium und Bau- und Liegenschaftsbetrieb für den neuen Justizkomplex am Ostring zu tun.

von von Joachim Stöwer

, 04.10.2007
Justiz unschuldig an Schulmisere

Das als Schulgebäude will die Justiz erhalten.

Das hat jetzt auch das Ministerium noch einmal klargestellt. In einem Antwortschreiben auf eine Anfrage der Schulpflegschaftsvorsitzenden Dorothee Haarmann, weist dessen Sprecher Hans-Josef Fischer den Schwarzen Peter deutlich zurück: „Mir ist wichtig zu bertonen, dass die Verlegung des Gymnasiums am Ostring nicht nur wegen des Neubauprojektes erfolgt.“

Das Ministerium habe sich auf Vorschlag des BLB für das angrenzende Grundstück (Fiege) entschieden – „die Verlegung einer Schule ist eine autonome Entscheidung der Kommune.“

Repräsentative Front

Nichtsdestoweniger räumt Fischer ein, dass die Einbeziehung des Schulgrundstücks den Neubauplänen entgegen kommt: „Die Einbeziehung des Grundstücks ermöglicht es der Justiz, eine repräsentative Eingangsfront zu verwirklichen.“

Der Justiz sei es auch ein „wichtiges Anliegen“, das markante Hauptgebäude des Gymnasiums zu erhalten und „in das Konzept für das neue Justizzentrum als Stadtbild prägendes Bauwerk und als Erinnerung an über 100 Jahre Schulgeschichte mit einzubeziehen.“