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Champions-League-Finale

Juventus Turin und FC Barcelona in der Einzelkritik

Berlin Wer hat im Champions-League-Finale seine Leistung gebracht und wer nicht. Ein Überblick.

Juventus Turin und FC Barcelona in der Einzelkritik

Juves Star Andrea Pirlo konnte im Finale keine Akzente setzen. Foto: Ina Fassbender

JUVENTUS TURIN

Buffon: Erhielt Juve gegen Alves (13.) und Suárez (48.) erst die Chance zum Sieg, patzte dann bei Messi-Schuss entscheidend vor 1:2.

Lichtsteiner: Heillos mit Neymar überfordert. Handspiel zurecht nicht mit Strafstoß geahndet (8.). Mit Querpass an Ausgleich beteiligt.

Barzagli: Deutlicher Fitnessrückstand nach Oberschenkelverletzung. Ex-Wolfsburger konnte vor 0:1 Neymar nicht einbremsen.

Bonucci: Hielt als Abwehrchef nur mit Mühe die bröckelnde Viererkette zusammen. Noch der bessere von zwei schwachen Innenverteidigern.

Evra: Wurde von Messi immer wieder weit aus Defensivreihe herausgezogen. Wenig Gelegenheit für Vorstöße nach vorne.

Marchisio: Grandioser Hackentrick gegen zwei Gegenspieler leitete Ausgleich ein. Mit Fernschüssen immer gefährlich.

Pirlo: Entdeckte alte Genialität spät, erst Schatten der Glanztage. Niedrige Passquote in Halbzeit eins. Durch Ausgleich aufgeweckt.

Pogba: Gelang längst nicht alles, aber setzte Akzente als bemühter Tempomacher. Fehlte manchmal die Übersicht.

Vidal: Juves Aggressivleader. Grätschte Iniesta um (6.), holte sich verdient Gelb gegen Busquets. Agierte am Rande von Roter Karte.

Tevez: Wurde zunächst immer wieder ins aussichtslose Kopfballduell mit Piqué geschickt. Am Boden mit Vorteilen gegen lange Verteidiger.

Morata: Aktiver als Nebenmann Tevez. Setzte Nadelstiche über rechts, überlegte Vorarbeit auf Vidal (8.).

Pereyra: Kam für Vidal, blieb ohne große Akzente.

Llorente: Ersetzte in Schlussphase seinen spanischen Landsmann Morata.

Coman: Mit Stürmer Nummer drei setzte Juve-Coach Allegri in Minute 89 alles auf Offensivkarte - vergeblich.

FC BARCELONA

Ter Stegen: Prototyp des mitspielenden Keepers, ruhig, abgeklärt. Wehrte Tevez-Schuss vor 1:1 mit Reflex unglücklich nach vorne ab.

Alves: Offensiv mit vielen Freiheiten. Hatte Glück, dass sein elfmeterreifes Ziehen gegen Pogba nicht geahndet wurde.

Piqué: Sicherer Abwehrturm, stärkster Verteidiger Barcelonas. Vergab endgültige Entscheidung mit Gewaltdrehschuss (82.).

Mascherano: Wirkte wie ein Balletttänzer auf Eis. Zwei schwere Patzer nach Anpfiff. Nach frühem Schuhwechsel wurde es nur etwas besser.

Alba: Immer wieder tief in der gegnerischen Hälfte. Defensiv-Fehler wie gegen Morata (24.) blieben unbestraft.

Rakitic: Auf Augenhöhe mit Weltstars. Zweiter Königsklassen-Treffer der Saison zur Führung. Tauchte später etwas ab.

Busquets: Ruhepol im Kurzpasswirbel. Feiner Schlenzpass verfehlte Neymar nur knapp (13.).

Iniesta: Auch mit 31 Jahren noch zu Außergewöhnlichem fähig. Überlegter Querpass war Schlüssel zur 1:0-Führung.

Messi: Gala vom anderen Stern nur nicht durch eigenen Treffer gekrönt. Ließ sich tief fallen, Wegbereiter bei beiden Toren.

Suárez: Entging Duell mit verletztem WM-Beißopfer Chiellini. Fiel zunächst im Traumsturm etwas ab, dann Matchwinner mit Abstauber.

Neymar: Schon vor Anpfiff ausgelassener Spaßmacher. Starker Beginn über links, ließ zeitweise etwas nach. Setzte 3:1-Schlusspunkt.

Xavi: Durfte sich bei Abschied mit 151. Einsatz den Champions-League- Rekord schnappen. Übernahm Kapitänsbinde von Iniesta.

Mathieu: 1,92 Meter-Turm sollte in Nachspielzeit die langen Verzweiflungsbälle von Juve abwehren.

Pedro: Seine Einwechslung für den humpelnden Suarez sollte nur noch Zeit bringen.

 

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