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Am Freitagabend

KSC-Sportchef Todt will Spielverderber sein

BOCHUM "Ich bin wirklich gespannt, wie viele Zuschauer am Freitag zu uns ins Stadion kommen werden", sagt Peter Neururer mit Blick auf das Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Sowohl der VfL als auch der KSC sind nach dem vierten Spieltag noch ungeschlagen.

KSC-Sportchef Todt will Spielverderber sein

Sportdirektor Jens Todt (l) und Trainer Markus Kauczinski kommen mit dem KSC am Freitag nach Bochum.

"Das ist doch eine dolle Sache, dass wir uns unter diesen angenehmen Umständen treffen", sagt auch KSC-Sportchef Jens Todt, der sich als Vorgänger von VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter auch mit den Gegebenheiten an der Castroper Straße bestens auskennt.Todt bleibt vorsichtig

Allerdings möchte Todt den guten Einstieg in die Saison 2014/15 noch nicht überbewerten. "Der Begriff Momentaufnahme klingt zwar immer ein wenig gebraucht, aber nach erst vier Spieltagen ist das schon noch die Wahrheit", sagt Todt. Er möchte noch ein paar Wochen abwarten, um dann zu sehen, in welche Richtung sich die Badener entwickeln. "Wir haben in den nächsten Wochen ein unheimlich schweres Programm zu bewältigen. Das beginnt jetzt beim VfL, dann folgen die Spiele gegen Nürnberg, Leipzig, Ingolstadt und Kaiserslautern. Danach sind wir dann schlauer."

Den guten Start in die Saison wollen die Karlsruher auf jeden Fall nutzen, um in Bochum den Spielverderber zu geben. "Das ist doch klar", bestätigt Jens Todt, "wir fahren zum VfL, um dort das Spiel zu gewinnen. Wir sind selbstbewusst genug, um völlig angstfrei durch ganz Deutschland fahren zu können."Warten auf Stadionneubau

Der Tabellenfünfte der vergangenen Saison hat als Ziel für die Spielzeit 2014/15 ausgegeben, sich auf jeden Fall zu verbessern. "Das kann sich auf viele Dinge beziehen, das muss man nicht ausschließlich am Tabellenplatz festmachen", behauptet der KSC-Sportchef. Eine richtungsweisende Entscheidung für den KSC wird im Spätherbst erwartet, wenn die Stadt eine Grundsatzentscheidung über den Stadionneubau fällen wird. "Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung für den Bau fällt und wir dann in voraussichtlich drei bis vier Jahren ein neues, wettbewerbsfähiges Stadion haben", sagt Jens Todt. Dann ließe sich auch der Etat für den Lizenzspielerbereich von jetzt sieben Millionen Euro deutlich erhöhen.

Auf den Vergleich mit dem VfL freut sich Todt, auch wenn sich der Kader seit seinem Dienstende an der Castroper Straße wesentlich verändert hat. "Es ist klasse, dass es mit dem VfL jetzt aufwärts geht, der Verein mal durchpusten und sorgenfrei auf die nächsten Spiele schauen kann. Aber am Freitag wollen wir die Punkte haben."

 

 

 

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