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"Kaminöfen liegen im Trend"

WITTEN "Kaminöfen liegen im Trend", das weiß Sanitär-Innungs-Obermeister Jörg Dehne. Das habe einerseits etwas mit Energiesparen zu tun, für andere bedeute das aber einfach "Atmosphäre und Show."

von Von Susanne Linka

, 18.12.2007
"Kaminöfen liegen im Trend"

Kamine liegen derzeit voll im Trend.

Ein prasselndes Feuer im Kamin - das ist sehr gemütlich. Doch die Ankündigung einer Novelle für die Bundesimmissionsschutzverordnung, die erstmalig Grenzwerte für Kaminöfen festsetzen soll, hat erst einmal für Unbehagen und Irritationen gesorgt. Dabei wird sie wohl erst ab 2014 greifen. Nach Angaben von Experten halten die jüngeren Öfen die Grenzwerte der Stufe 1 ein. Auch Jörg Dehne musste die eine oder andere Anfrage von besorgten Kunden beantworten. Wer auf dem Typenschild seines Ofens eine CE-Zertifizierung und ein GS-Prüfzeichen entdecke, der sei in jedem Fall auf der sicheren Seite: "Das weisen heutzutage fast alle Anlagen mit Ausnahme der Billigstgeräte auf. Im Zweifel sollte jeder seinen Bezirksschornsteinfeger fragen", verdeutlich Dehne. Zweifel hat er, was die Umrüstung der betroffenen Geräte angeht: "Die Filtertechnik dafür gibt es noch gar nicht."

Pellet-Heizkessel nicht betroffen

Der Experte betont: "Vor allem ist es wichtig klar zu stellen, dass die Pellet-Heizkessel davon überhaupt nicht betroffen sind." In diesen Geräten sei die Verbrennung nämlich "unglaublich vollständig und schadstoffarm." Anders sei das mit alten Feststoffkesseln zum Heizen, die sich aber nicht mehr in allzu vielen Wittener Kellern befinden. "Erstmal abwarten", rät derzeit der Bezirkschornsteinfegermeister Alfred Kautz, der Rüdinghausen, Schnee und Teile von Herdecke betreut. Noch liege die Novelle ja gar nicht vor. Auch er versichert, neuere Öfen seien so gebaut, dass bei Feinstaubmessungen keine Probleme zu erwarten sind.

Qualmende Öfen

Auch jetzt hat Kautz hin und wieder mit der Problematik qualmender Öfen zu tun: "Bei Nachbarschaftsbeschwerden. Oft qualmt es in der Anmachphase oder beim Auflegen von Holz sehr stark. Wenn man das richtige Brennmaterial verwendet, dürfte das allerdings nicht passieren." Das unbehandelte Holz müsse zwei Jahre lang trocken gelagert sein.