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Kampagne muss weitergehen

BOCHUM Die öffentliche Diskussion über das Vergabeverfahren bei der Imagekampagne „Bochum macht jung“ darf, so warnt Roland Mitschke als Vorsitzender des städtischen Wirtschaftsförderungsausschusses, auf keinen Fall die Fortsetzung der Kampagne gefährden .

25.10.2007

Ein große Mehrheit im Wirtschaftsausschuss hat in der vergangenen Woche deutlich gemacht, dass der Standort Bochum in seiner öffentlichen Wahrnehmung regional und national erhebliche Defizite hat und insofern das Image dringend verbessert werden muss. Die Stadt sei besser als ihr Ruf, müsse aber ihre Qualitäten z.B. als Standort für Wirtschaft, Kultur und Hochschule nach außen besser verkaufen.

Die bisher lediglich nach innen - nämlich auf die Stadt selbst - ausgerichtete Kampagne soll in der zweiten Phase Außenwirkung entfalten. Der Wirtschaftsausschuss hat die Verwaltung einstimmig aufgefordert, in der nächsten Sitzung ein Konzept für die Fortsetzung der Kampagne vorzulegen.

"Gute Arbeit geleistet"

Von dieser sachlichen Betrachtung, spielt  Mitschke auf das Disziplinarverfahren gegen den Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Heinz-Martin Dirks, an (wir berichteten Samstag), "sind formale Fehler innerhalb der Verwaltung bei der Auftragsvergabe an die Agentur abzukoppeln.

 Nach Mitschkes Auffassung hat die Agentur "gute Arbeit geleistet", und ein Vergabefehler könne schlechterdings nicht dem Auftragsnehmer angelastet werden und mindere nicht die Qualität seiner Leistung. Bezüglich der Verfahrensfragen erwartet die Politik eine Klärung durch das von der Oberbürgermeisterin eingeleitete Disziplinarverfahren.