Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kampf um den Triathlon am Phoenix-See

Entscheidende Phase

Die Idee, einen Triathlon im und am Phoenix-See zu veranstalten, ist während einer Bürgerinformation in der Bezirksvertretung Hörde kontrovers diskutiert worden. Wir haben zugehört und erklären, wie es erreicht werden soll, dass es am Ende des Triathlons nur Gewinner gibt.

HÖRDE

, 13.01.2017

Triathlon ist ein Dreikampf. Und der geht nun in seine entscheidende Phase. Am 16. Februar votiert der Rat der Stadt Dortmund darüber, ob am Phoenix-See ein neues Sportereignis starten kann. Zur Bürgerinformation fanden sich nur 20 Teilnehmer ein - darunter vor allem Freunde des Schwimm-, Rad- und Lauf-Wettkampfes ein.

Das Pro zum PSD-Bank-Triathlon, dem vormaligen Westfalen-Triathlon, überwog. „Ich begrüße den Triathlon“, betonte Elisabeth Brand. „Das ist vor allem für die Kinder gut.“ Jedoch: „Für junge Radfahrer sind die Abschnitte im normalen Straßenverkehr zu gefährlich“, weiß die Ex-Breitensportbeauftragte der Deutschen Triathlon-Union (DTU). Die neue Veranstaltung sieht das DTU-Ehrenmitglied „positiv für die Sportstadt Dortmund“.

Sierau moderierte

Auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist für den Triathlon am Phoenix-See. Er moderierte die Sitzung für den erkrankten Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris. Triathlon auf Phoenix repräsentiere die lokale Sportvielfalt. Hörde trete dabei nicht in Konkurrenz zur Traditionsveranstaltung im Fredenbaumpark. „Wenn sich Phoenix bewährt, findet der Triathlon im jährlichen Wechsel im Norden und im Süden statt.“

Verweis auf das Badeverbot

Von einigen Bürgern kam Protest. „Entweder wir haben eine konsequente Seesatzung oder nicht“, verwies Karl-Heinz Kleinertz auf das festgeschriebene Badeverbot. „Wir haben hier schon genügend Einschränkungen“, befürchtet der Anwohner am Veranstaltungstag zudem ein „Parkchaos“.

Seine Bedenken sowie jene der Sportfans zerstreute Organisator Udo Antoniewicz wie folgt: Bezüglich der Radstrecke würden „seine“ Tri-Geckos nachbessern, den See würden sie auf jeden Fall sauber übergeben und zudem alles tun, dass am Ende des 2. Juli (das ist der noch nicht bestätigte Wunschtermin) Anwohner, Fans und Sportler gemeinsam als Gewinner da stünden. Ob das so möglich sein kann, entscheidet das Votum im Rat in knapp sechs Wochen. 

Schlagworte: