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Fachhochschule für Finanzen

Kapitän Franz Josef Flacke geht von Bord

Nordkirchen Es ist ihm gelungen, das Schiff sicher in den Hafen zu steuern. Da waren sich die Gäste bei der Verabschiedung des Direktors der Fachhochschule für Finanzen des Landes NRW einig. Kapitän Franz Josef Flacke verlässt nach über zwölf Jahren das Schloss, in dem er auch stürmische Zeiten erlebte.

Kapitän Franz Josef Flacke geht von Bord

Ein Geschenk zum Abschied wird Franz Josef Flacke immer an die Arbeit im Schloss erinnern: Eine barockes Gemälde mit seinem Gesicht. Tochter Lena und Ehefrau Ulrike begleiteten Flacke zur Verabschiedung.

Verabschiedung von Franz Josef Flacke

In Vertretung des verhinderten Finanzministers Dr. Norbert Walter-Borjans kam Werner Brommund, Ministerialdirigent im NRW-Finanzminsterium.
Mit Ovationen ehrten die Gäste Direktor Franz Josef Flacke bei dessen Verabschiedung in den Ruhestand.
Der Festsall der Oranieburg war anlässlich der Verabschiedung von Direktor Franz Josef Flacke gut gefüllt.
Der Chor der Dozentenschaft sang.
Franz Josef Flacke und seine Ehefrau Ulrike.
Ulrich Müting, Oberfinanzpräsident der Oberfinanzdirektion Münster, erzählte einige Anekdoten über Franz Josef Flacke.
Eines der Geschenke zur Verabschiedung. Es dürfte Flacke auch in Zukunft an seine Zeit als Direktor der Fachhochschule der Finanzen des Landes NRW erinnern, denn es ähnelt den überall im Schloss verteilten Gemälden.
Ein Geschenk zum Abschied wird Franz Josef Flacke immer an die Arbeit im Schloss erinnern: Eine barockes Gemälde mit seinem Gesicht. Tochter Lena und Ehefrau Ulrike begleiteten Flacke zur Verabschiedung.
Frau Ulrike und Tochter Lena begleiteten Direktor Franz Josef Flacke zu dessen Verabschiedung.
Zum Lachen gab es für Direktor Franz Josef Flacke auch bei dessen Verabaschiedung viel.
Franz Josef Flacke bei seiner Verabschiedung als Direktor der Fachhochschule für Finanzen des Landes NRW.

Die Zeit um den Abriss und Neubau des Internatsbereiches in Sundern gehörte zu den schwierigen Zeiten, erinnerte sich Dr. Martin Stirnberg vor den Gästen im voll besetzten Festsaal der Oranienburg des Schlosses. Genauso wie die Ausbildungsreform 2002. „Die Zusammenarbeit habe ich all die Jahre als höchst angenehm empfunden“, ergänzte der stellvertretende Leiter der FHF.

Mit seiner „bewundernswerten kommunikativen Art“ habe Flacke stets die gesamte Belegschaft mit auf den Weg genommen. „Ich glaube, Sie sind der gute Geist des Schlosses“, brachte es Werner Brommund auf den Punkt. Der Ministerialdirigent im NRW-Finanzminsterium vertrat bei der Feier den verhinderten NRW-Finanzminister. Er erinnerte auch an die beruflichen Stationen Flackes, der mit seinem Ruhestand nicht nur die Fachhochschule, sondern nach 40 Jahren auch den Dienst in der NRW-Finanzverwaltung verlässt. Die größte Stärke Flackes, sagte Brommund, sei seine Fähigkeit zu begeistern. „In längeren Gesprächen bekommt man mit, mit welcher Liebe Sie die Arbeit hier getan haben.“

Franz Josef Flacke könne eine herausragende persönliche Bilanz ziehen, stimmte auch Ulrich Müting, Oberfinanzpräsident der Oberfinanzdirektion Rheinland in die Lobeshymnen auf den bald 65-Jährigen an. Müting nannte auch gleich Flackes Erfolgsgeheimnisse: Realismus und Bodenständigkeit. Wichtig für eine Institution wie die Fachhochschule, denn „wo sich das pralle Leben abspielt, muss ein Fels in der Brandung sein“, sagte Müting.  

In seiner Dankesrede erinnerte sich Flacke an seinen ersten Ausflug zum Schloss. Damals als Junge sei es „ehrfurcht- und furchteinflößend gewesen“. Die Ausbildung, hatte der spätere Finanzbeamte gehört, sei besonders schwierig. Nun zu seinem Abschied weiß er es besser. „80 Prozent der Studierenden beschreiten der Weg der Ausbildung hier erfolgreich“, so Flacke. Die Gäste aus Verwaltung, Politik und Studierendenschaft dankten dem Direktor für seine Leistungen mit Ovationen. 

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