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Karl Schiewerling besucht Altenhilfezentrum St. Mauritius

NORDKIRCHEN "Was fällt Ihnen denn ein, uns mit einer 1,1-prozentigen Rentenerhöhung abzuspeisen?" Heftig wurde der Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling von einem Bewohner des Altenhilfezentrum St. Mauritius kritisiert. Schiewerling stellte sich der Diskussion und beantwortete auch noch einige weitere Fragen.

Karl Schiewerling besucht Altenhilfezentrum St. Mauritius

Der Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling kam mit den Bewohnern des Altenhilfezentrums ins Gespräch.

Allerdings gingen die anderen Rentner weniger frontal auf den CDU-Parlamentarier los. Und der bat auch um Verständnis für die jüngere Generation, die die Renten schließlich finanzieren müsse.

Sommertour:  "Arbeit, Soziales, Mittelstand" Zusammen mit Nordkirchens CDU-Vorsitzendem Lothar Kraft besuchte Karl Schiewerling im Rahmen seiner Sommertour durch den Wahlkreis am Donnerstag das Nordkirchener Altenheim. Dort wurden die Christdemokraten von Geschäftsführer Ludger Kappenberg, Heimleiterin Martina Kappenberg und der Leiterin des Sozialen Dienstes Ulrike Schreyer begrüßt.

Bevor sich der Abgeordnete den Fragen der Bewohner stellte, führte er ein ausführliches Gespräch mit den Leitungspersonen des Hauses. Dabei kamen alle Aspekte auf den Tisch, die Karl Schiewerling bei seiner Wahlkreis-Rundreise in diesem Sommer behandelt. Sie steht unter dem Motto "Arbeit, Soziales, Mittelstand".

Das Thema Mittelstand wurde berührt, weil es sich beim Altenhilfezentrum St. Mauritius um ein privat geführtes Heim handelt, also um einen mittelständischen Betrieb. Und der muss wirtschaftlich geführt werden wie andere unternehmen auch.

Der soziale Aspekt spielt in einen Altenheim eine entscheidende Rolle. Das wurde klar in der Diskussion über die Rente. Doch geht es dabei nicht allein ums Geld, sondern auch um menschliche Kontakte und alltägliche Zuwendung. Hier wird zunehmend die ehrenamliche Hilfe freiwilliger Männer und Frauen an Bedeutung gewinnen.Suche nach qualifiziertem Pflegepersonal

Das wichtigste für die Bewohner eines Altenheims ist und bleibt aber die professionelle Betreuung durch Fachkräfte. Hier war der Arbeitsmarktpolitiker Schiewerling angesprochen. Denn in deutschen Altenheimen wird es immer schwieriger, qualifiziertes Personal für die steigenden Aufgaben zu finden.

Ulrike Schreyer berichtete, dass die Arbeitsagentur mit dem Gedanken spiele, arbeitslose Verkäuferinnen für die Pflege schwer demenzkranker Menschen einzusetzen. Dies sei natürlich nicht im Sinne des Gesetzes stellte Karl Schiewerling fest: "Demente Menschen haben auch im hohen Alter ein Recht auf Würde." Er wolle der Sache nachgehen, versprach der Abgeordnete.

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