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Karlsruher SC mit Drittliga-Rekord - Erfurter steigen ab

Leipzig. Die Tendenz Richtung 2. Fußball-Bundesliga passt wieder. Der Karlsruher SC knackte den eigenen Drittliga-Rekord von vor fünf Jahren. Damals sprang am Ende der Aufstieg heraus. Nun kommt es zum Spitzenspiel mit dem 1. FC Magdeburg.

Karlsruher SC mit Drittliga-Rekord - Erfurter steigen ab

Blick über die Westtribüne auf das Steigerwaldstadion. Der FC Rot-Weiß Erfurt steht als erster Absteiger fest. Foto: Sebastian Kahnert

Mit 21 Spielen ohne Niederlage hat der Karlsruher SC in der 3. Fußball-Liga einen Rekord aufgestellt. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz setzte sich gegen Preußen Münster mit 3:0 (1:0) durch und bringt sich für das Aufstiegsrennen immer besser in Stellung.

„Es wäre gelogen, wenn man sagt, wir schauen nicht auf die Tabelle. Aber wir schauen nur von Spiel zu Spiel. Damit sind wir auch in der Vergangenheit gut gefahren“, sagte KSC-Torhüter Benjamin Uphoff.

Am kommenden Samstag haben die Karlsruher es selbst in der Hand, den 1. FC Magdeburg einzuholen. Die Elbestädter gewannen am Sonntag bei der SpVgg Unterhaching mit 1:0 (0:0) und zogen somit an Wehen Wiesbaden bis auf Rang zwei vorbei. Die Wiesbadener haben als Dritter nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem KSC.

Für die Karlsruher ist es ein Déjà-vu-Erlebnis. Die bisherige Bestmarke mit 20 Spielen hielten die Badener seit fünf Jahren - am Ende schaffte der Traditionsverein den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Nun ist es bei noch sechs Spielen erneut möglich.

An der Tabellenspitze behauptete der SC Paderborn durch ein 5:0 (2:0)
beim VfR Aalen sein Position. Die Ostwestfalen profitierten zudem von der 0:2 (0:1)-Niederlage des SV Wehen Wiesbaden bei den Würzburger Kickers. Paderborn hat nun drei Zähler Vorsprung auf den FCM, der allerdings ein Spiel mehr zu bestreiten hat.

Fortuna Köln verlor bei Aufsteiger SV Meppen mit 0:2 (0:1) und muss seine Minimalchance auf den Aufstieg wohl endgültig abschreiben. Wie auch der FC Hansa Rostock, der beim VfL Osnabrück 1:1 (1:0) spielte. Einen wichtigen Sieg für den Klassenverbleib sicherte sich der FC Carl Zeiss Jena, der sich im Traditionsduell gegen den FSV Zwickau mit 2:1 (1:0) behauptete. „Wir haben eine klasse erste Halbzeit gespielt. Das ist die Art und Weise, wie ich Jena sehen möchte“, sagte Jenas Trainer Mark Zimmermann. Der Chemnitzer FC hingegen schlittert nach dem 2:3 (1:1) zu Hause gegen die SG Sonnenhof Großaspach immer weiter dem Abstieg in die Regionalliga entgegen.

Als erster Absteiger steht der FC Rot-Weiß Erfurt fest. Die Thüringer, die als einziger Verein alle zehn Serien in der dritten Liga absolviert haben, unterlagen beim Halleschen FC mit 0:3 (0:3) und sind als Tabellen-Letzter mit 13 Zählern sechs Spieltage vor Saisonende auch rein rechnerisch nicht mehr von einem Abstiegsplatz zu verdrängen.

Zuvor hatte der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am vergangenen Donnerstag wegen des Insolvenzverfahrens neun Punkte abgezogen. Rot-Weiß Erfurt hatte dem Urteil grundsätzlich schon zugestimmt. Bereits in der laufenden Saison wurde dem DDR-Meister von 1954/55 ein Punkt wegen Verstoßes gegen die Zulassungsauflagen abgezogen.

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