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Katar vermittelt zwischen Hamas und Fatah

Gaza (dpa) Neben Ägypten bemüht sich nun auch das Emirat Katar um Vermittlung zwischen der radikalislamischen Hamas und der rivalisierenden Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Katar vermittelt zwischen Hamas und Fatah

Im innerpalästinensischen Konflikt zwischen Hamas und Fatah will das Emirat Katar vermitteln. (Symbolbild)

Wie es in Palästinenserkreisen am Samstag in Gaza hieß, würden Regierungsvertreter des Emirates Gespräche mit Führern beider Gruppierungen führen. Hauptthema seien die Folgen der blutigen Machtübernahme des Gazastreifens durch die Hamas im Juni 2007. Seither führen beide Palästinenserorganisationen keinen Dialog mehr.

Nach Angaben der Hamas geht die von der Fatah kontrollierte Palästinenserbehörde weiter gegen Einrichtungen der radikalislamischen Organisation im Westjordanland vor. In den vergangenen Tagen seien vier Wohlfahrtseinrichtungen und zwei Druckereien wegen ihrer Unterstützung durch die Hamas geschlossen worden. Nach einem Bombenanschlag Ende Juli in Gaza, bei dem fünf Hamas- Mitglieder sowie ein Kind getötet wurden, hat die radikalislamische Bewegung ihrerseits zahlreiche der Fatah nahestehende Einrichtungen im Gazastreifen geschlossen.

Unterdessen haben die Hamas und vier weitere Palästinensergruppen bei einem Treffen am Samstagabend in Gaza-Stadt eine sofortige Wiederaufnahme des Dialogs beschlossen. Unter den Organisationen befinden sich die Volksfront zur Befreiung Palästinas, die Demokratische Front, die Palästinensische Volkspartei sowie Islamischer Dschihad, jedoch nicht die Fatah. Hauptziel des innerpalästinensischen Dialogs sei die Beendigung der politischen Trennung zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland durch die Bildung einer nationalen Einheitsregierung, hieß es.

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