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Katastrophen auf dem Reißbrett

WITTEN Nur wenige Stunden, nachdem ein Personen- und ein Güterzug auf Wittener Stadtgebiet kollidierten, gerieten auf der Landzunge des Kemnader Stausee mehrere Zelte in Brand, eine Gruppe Pfadfinder rettete sich in kniehohes Wasser und musste von der DLRG gerettet werden.

21.10.2007

Diese Katastrophen fanden glücklicherweise nur auf dem Reißbrett statt.

Denn der Stab für außergewöhnliche Ereignisse hat am Wochenende zwei Tage lang geübt und dabei diese Szenarien entworfen. Ganz nach dem Motto: „Ein Unglück kommt selten allein“.

Kaum hatte die Einsatzleitung im Lehrsaal der Feuerwache an der Dortmunder Straße die Lage unter Kontrolle, schon spielte die Übungsleitung einen LKW-Brand auf der Pferdbachstraße ein, durch den viele Bürger „gefährdet“ waren.

Natürlich ist die Häufung solch massiver Unglücke etwas abstrus, es geht jedoch bei einer solchen Stabsübung darum, das Zusammenspiel verschiedener Organisationen wie der Feuerwehr, dem THW, der Polizei, des Roten Kreuzes, des ASB, der Stadtverwaltung und auch von Ärzten zu trainieren.

Vertreter all dieser Organisationen mussten also einen kühlen Kopf beweisen. Was offenbar auch gelang.

Unter Mitwirkung von Feuerwehr-Dezernent Matthias Kleinschmidt und Feuerwehrchef Hans-Joachim Donner bewiesen die Beteiligten „sowohl Fachwissen als auch gute Teamfähigkeit“.